„Da sind entscheidende Fehler gemacht worden“: Christian Streichs Appell zur Flüchtlingskrise

Sollten sich Fußballprofis zur Flüchtlingsproblematik äußern? Einerseits sind es Personen der Öffenlichkeit, die wie jeder andere Mensch auch eine freie Meinung haben und sie auf Anfrage selbstverständlich äußern können, gerade auch aufgrund ihrer teilweisen Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche. Nicht immer ist das ratsam, da bei falschen, unglücklichen oder inhaltsarmen Formulierungen der nächste mediale Shitstorm nur einen Augenschlag entfernt scheint. Allein aus diesem Grund würde ich als Kicker, Trainer oder Rasentherapeut zur eigenen Sicherheit schweigen, ehe etwas gegen mich ausgelegt wird.

Umso mehr Respekt gebührt ihnen, wenn sie Stellung beziehen. Und verdeutlichen, dass sie nicht nur „etwas“ zur Thematik wissen, sondern sich eine umfassende Meinung dazu gebildet haben, die sie entsprechend begründen können. So tat es Freiburgs Trainer Christian Streich im Vorfeld des Heimspiels seines Sportclubs gegen Arminia Bielefeld in einer Pressekonferenz am 17. September.

Auch, wenn ich nicht haargenau den Wahrheitsgehalt der Ausführungen recherchiert habe, bleibt mir nach der Antwort eigentlich nur eines zu sagen: Chapeau Herr Streich. Wenn doch nur mehr Menschen auf der ganzen Welt diese Sichtweise hätten, wären wir wohl zumindest zwischenmenschlich eine riesige Ecke weiter.