Archiv der Kategorie: Spieler-Porträt

Gezähmter Tiger? Der wundersame Wandel des Stefan E.

Er brüllte, er wütete, er schimpfte und sammelte gelbe Karten, die sich auf fünf Profikarrieren aufteilen lassen. Doch genug des Schnees von gestern, denn Stefan Effenberg, mittlerweile Fußballexperte bei einem „himmlischen“ Pay-TV-Sender, scheint außerhalb des Rasens doch ein durchaus geerdeter Mensch zu sein. So scheint es zumindest, als er auf Parodist und Komiker Michael Kessler in dessen Show „Kessler ist…“ trifft.

Wie für das Format üblich, versucht Kessler hier den menschlichen Code seines Gegenübers zu knacken und den Menschen zum Vorschein zu bringen, der sich hinter der Medienfigur (in diesem Fall Stefan Effenberg) verbirgt. Hierfür trifft er sich mit Effenbergs Ehefrau Claudia und Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld, der während seiner Zeit keine konkrete Schwäche an ihm festmachen konnte. Stefan Effenberg, der erste Mensch ohne Fehler? Nein, auch der „Tiger“ hat Wesenszüge an sich, die ein entspanntes durch’s Leben kugeln verhindern. Dafür sorgt seine Zielstrebigkeit und vor allem sein Selbstbewusstsein, über das er in allen Höhen und Tiefen seiner Karriere verfügt.

Umso besonderer kommen die privaten Hobbys daher, die Kessler von „Effes“ Frau erfährt. Oder wer hätte gedacht, dass er für sein Leben gerne gärtnert oder leidenschaftlich Räume dekoriert? Einschalten lohnt sich hier auf jeden Fall.

Ivan der Große: Gestern im Ruhrpott mit Edú und Asamoah, heute bei Barca mit Messi und Neymar

Gestern gewann der FC Barcelona sein Auswärtsspiel in Granada ziemlich ungefährdet mit 3:1 und huschte durch die drei Punkte wieder auf einen Punkt an den königlichen Tabellenführer heran, der heute Abend (1. März, 21 Uhr) noch den FC Villareal im Santiago Bernabeu empfängt. In der Aufstellung von Barca waren langjährige Weltklasse-Profis wie Dani Alves, Xavi, Javier Mascherano und das weltweit seines Gleichen suchende Offensiv-Trio Messi-Suarez-Neymar.

Ebenfalls mit dabei: Ein gewisser Ivan Rakitic, der in der 25. Spielminute die Führung für Barcelona und das erste Tor des Tages beisteuerte. In einigen Tagen (genauer: am 10. März) wird Rakitic ein Jahr älter (27), befindet sich derzeit aber wohl in der fußballerischen Form (und im Team!) seines Lebens.

Mal ganz im ernst: Wer hätte vor sechs oder sieben Jahren geglaubt, als er noch beim FC Schalke unter Felix Magath an der Seite von Fußballergrößen wie Peer Kluge (heute Arminia Bielefeld), Edú (kickt jetzt in Südkorea) oder Alexander Baumjohann (leider gefühlt mehr Kreuzbandrisse als Einsätze in den vergangenen Jahren) trainierte, dass er eine derartige Entwicklung hinlegen würde?
Klar: Schon damals ließ er ein um’s andere Mal seine Klasse aufblitzen und war auf unterschiedlichen Positionen im Mittelfeld im Einsatz.

Dann wechselte er im Januar 2011 für eine aus heutige Sicht etwas schräge (da zu niedrige) Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro nach Sevilla. Hier fand er endgültig im zentralen Mittelfeld sein Zuhause und blühte auf, ehe ein Fußbruch die Spielzeit vorzeitig beendete.

Anschließend entwickelt sich der Kroate in 2011/2012 zum festen Bestandteil im Mittelfeld von Sevilla, auch wenn die ganz großen Leistungen ausbleiben. Eine Saison später darf er im offensiven Mittelfeld ran und bedankt sich hierfür mit acht Toren und zehn Vorlagen, ist definitiv einer der stärksten Spieler Sevillas in 2012/2013.

Schließlich erarbeitet er sich einen derartigen Status in der Mannschaft, dass er zur Spielzeit 2013/2014 das Team als Kapitän anführt, mit jeweils 12 Toren und Assists in der Primera Division glänzt und sein Jahr durch den Gewinn der Europa League gegen Benfica Lissabon krönt.

Ein Aufschwung, der die Aufmerksamkeit vom FC Barcelona weckt, denn Rakitic ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 26 Jahre alt, also im besten Fußballeralter. Als Barca im Juni 2014 mit einem 18 Millionen Euro schweren Geldkoffer an der Tür klopft, machen die Verantwortlichen vom FC Sevilla sie auf und tüten den Transfer ein: Rakitic unterschreibt einen Vertrag über fünf Jahre bei einem der größten Clubs der Welt.

Seine Konkurrenz heißt hier Iniesta, Xavi, Busquets, Rafinha. Darum traut so mancher Fan dem Transfer nicht und sagt ihm einen Stammplatz auf der Reservebank voraus. Doch nach und nach findet sich mit jedem Spiel besser ein und genießt das Vertrauen von Coach Luis Enrique.

Und das zahlt er bis jetzt (Stand: 1. März 2015) mit vier Toren und sechs Vorlagen in „La Liga“ zurück. Tendenz? Steigend. Spätestens nächste Woche wieder, wenn er mit Barca zuhause Rayo Vallecano empfängt.

Sehr wahrscheinlich, dass bei Barca seine Trophäenvitrine noch ein wenig Zuwachs bekommt. Denn bis jetzt gewann er „lediglich“ den Schweizer Pokal (mit dem FC Basel), den DFB-Pokal (2010/2011 mit Schalke) und eben die Europa League. Ob sich daran in dieser Spielzeit noch etwas ändert, sieht man dann spätestens im Mai, wenn die Spielzeit sich dem Ende neigt und Barca (wahrscheinlich) wieder um die großen Titel im europäischen Fußball mitspielen dürfte – möglicherweise unter der Regie von Ivan Rakitic.

Das Gegenteil von Fanliebling: Warum meckert eigentlich gefühlt ganz Deutschland über Mario Gomez?

Er steht als Model vor der Kamera, gibt trotz herber Kritik meist bodenständige wie absolut authenische Interviews und erlebt beim FC Bayern München den wohl erfolgreichsten Karriereabschnitt seines Lebens (Champions-League-Sieg, zweimaliger deutscher Meister und Pokalsieger, zudem Torschützenkönig in 2010/2011 mit hervorragenden 28 Treffern).
Trotzdem verbindet gefühlt alle Welt (zumindest die Mehrheit in Fußballdeutschland) Mario Gomez und seine fußballerischen Qualitäten mit Fehlleistungen, beispielsweise als er gegen Österreich eine Großchance freistehend aus drei Metern über das Tor setzt. Natürlich eine skurrile Szene, da er unbedrängt viel Zeit hat, um das Spielgerät im Tor zu parken. Dennoch kennt es jeder, der selbst kickt, dass man manchmal einfach jede Menge Pech im Abschluss haben kann, sodass sich unglückliche Momente wie diese ergeben können.

Mittlerweile ist Mario Gomez 29 Jahre alt und spielt seit Juli 2013 für den AC Florenz, weil damals in München eher auf die Fähigkeiten von Mario Mandzukic gebaut wurde, der ein Jahr später ebenfalls „das Weite suchte“, nach Streitigkeiten (und der Verpflichtung von Robert Lewandowski) nicht mehr gebraucht wurde. Und während Mandzukic sich bei Atletico Madrid bereits prächtig eingefügt hat, sucht Gomez bei den „Violetten“ nach seiner Form und Torgefahr vergangener Tage. Ein Glück, dass ihm in so einer schwierigen Situation sein Trainer Vincenzo Montella zuletzt tatkräftig „Mut zu spricht“, ihm indirekt sein Karriereende empfiehlt.

Das muss man sich mal vorstellen: Gomez hat seit seinem Wechsel nach Italien nicht einmal 25 Spiele bestreiten können, weil ihn andauernd Knie- und Oberschenkelverletzungen plagen und dann sagt sein eigener Trainer so etwas. Immerhin ist er jetzt seit November 2014 wieder körperlich gesund, führt sein Team einige Male in Ligaspielen als Kapitän aufs Feld und erzielt beim 4:0-Auswärtserfolg in Cagliari Ende November sogar sein allererstes Saisontor.

Klar ist: Ja, er steckt weiterhin in einem gewissen Formtief, eben bedingt durch Verletzungen, vielleicht auch, weil er sich zu viele Gedanken um sich und seine Situation macht? Wer weiß. Ich erinnere mich noch gut daran, wie er unter Louis van Gaal beim FC Bayern in 2010/2011 an den ersten sieben Bundesliga-Spieltagen wenig überzeugte, um dann in den folgenden 26 Partien mal eben 28 Tore zu erzielen, aber nicht verhindern kann, dass der FC Bayern den clubinternen Weltuntergang (da titellose Saison) durchlebt.

Alle, die Gomez immer als geborenen Chancentod und engagierten Balljungenunterhalter betiteln, übertreiben maßlos. Bei Miroslav Klose hat sich bei der WM 2014 auch beispielsweise niemand beschwert, dass er in seiner Karriere natürlich ebenfalls einige Fehlschüsse praktiziert hat, ein Mittelstürmer „alter Schule“ ist und deshalb dennoch gebraucht wurde.

Das heißt: Der gegnerische Strafraum ist (für Klose wie für Gomez) ihr Dreh- und Angelpunkt, riskante Dribblings und variierende Positionen (auf die Flügel oder ins Mittelfeld ausweichen) sind nicht unbedingt ihre Spezialität, was Oliver Kahn ähnlich sieht. Dass Mario Gomez dennoch auf jeden Fall weiß, wo das Tor steht, hat er in seiner Laufbahn bereits mehr als beeindruckend bewiesen. Wer in 236 Bundesliga-Begegnungen 138 Buden macht sowie mit 26 Toren derzeit noch der deutsche Toptorjäger in der Champions League ist, kann nicht so schlecht sein, wie ihn die Leute machen. Und auch diese etwa siebenminütige „Best Of“-Compilation kommt nicht zufällig zustande und zeigt einige seiner besten Torabschlüsse der Karriere.

Zuletzt wurde spekuliert, dass er bei Swansea City die Nachfolge von Wilfried Bony antreten soll. Oh really? Natürlich wäre die Premier League eine neue Chance für ihn. Allerdings halte ich es für absolut realistisch, dass er bis zum Saisonende (vorausgesetzt, er bleibt gesund) bei Florenz durchstartet und seine Torquote nach oben korrigiert, egal ob in der Serie A oder in der Europa League. Mit 29 Jahren steht Gomez jedenfalls wohl alles andere, aber ganz sicher nicht vor seinem Karriereende. Ich traue ihm absolut zu, dass er sein Formtief überwindet und ihm vielleicht schon heute (18. Januar 2015) im Ligaspiel auswärts gegen Chievo Verona ein gute Leistung glückt.

Und selbst, wenn bei ihm zuletzt nicht alles rund läuft, gab es möglicherweise trotzdem einen kleinen Grund für ihn zur Freude: Sein langjähriger „Lieblingsgegenspieler“ namens Maik Franz hat seine aktive Sportlerkarriere beendet, kann ihn und seine Gesundheit in fußballerischen Aufeinandertreffen wohl nicht mehr in Gefahr bringen.

Welcome home, Fernando Torres! Tausende Fans von Atletico Madrid heißen ihren Superstar willkommen

Im Sommer 2007 verlässt Fernando Torres seinen Jugend- und Heimatverein, der ihn zu dem Fußballer machte, für den der FC Liverpool 38 Millionen Euro auf den Tisch legt. Anschließend nimmt seine Erfolgsgeschichte ihren Lauf, sodass er sich zur personifizierten Torgefahr bei den „Reds“ entwickelt. Und auch, wenn auf Vereinsebene keine Titel herausspringen, gewinnt er mit Spanien die EURO 2008 (erzielt das Siegtor im Finale gegen Deutschland) sowie die WM 2010, bevor im Januar 2011 der FC Chelsea einen Sprinter mit Goldnuggets im Wert von 58,5 Millionen nach Liverpool schickt. Das auserkorene Ziel: eben Fernando Torres, der (wie der FC Liverpool selbst) zusagt und für diese Wahnsinnssumme zum Premier-League-Konkurrenten wechselt.

Hier kann er an einigen Siegerehrungen (u.a. zum Champions-League-Sieg 2011/2012) teilnehmen, obwohl er mal mehr und mal weniger überzeugt, im Schatten von Didier Drogba bleibt. Selbst, als der sich Richtung China aufmacht, bleibt eine gewisse „Ladehemmung“, sodass Neuzugang (und Ex-Hoffenheimer) Demba Ba ihm seinen Platz im vorderster Front streitig macht. Immerhin: Im Europa-League-Finale 2012/2013 gegen Benfica Lissabon steht er in der Startelf und trägt mit seinem 1:0-Führungstreffer entscheidend zum 2:1-Sieg und Titelgewinn der „Blues“ bei. Trotzdem: So richtig zufrieden sein konnte er nicht mit seiner Spielzeit, auch weil Offensivkollegen wie Juan Mata oder Demba Ba in der Liga einfach öfter treffen und erfolgreicher aufspielen.

Eine Spielzeit später hat er bei José Mourinho ein grundsätzlich höheres Standing als Sturmkollege Ba. Doch als er sich verletzt, kommt mit Samuel Etoo keine unerhebliche Konkurrenz ins Haus, der ebenfalls auf Anhieb zuverlässiger einnetzt als Torres. Wohl ein Grund, weshalb man sich in London lieber nach effektiveren, jüngeren Stürmern umschaut und Torres Torjägerqualitäten nach Mailand outsourct, um ihn wieder in Form zu bringen. Als er hier aber überhaupt nicht zurechtkommt und Atletico Madrid, eben sein Jugendverein, dem FC Chelsea eine Rückholaktion vorschlägt, geht alles ganz schnell. Chelsea überweist eine Entschädigung von 3 Millionen Euro zum AC Mailand, der ihn wiederum direkt bis Juni 2016 (optimistische Leihdauer) nach Madrid verleiht.

Die Rückkehr ihres Superstars ist für die Fans vom amtierenden spanischen Meister ein Riesenereignis, was sich bei der Präsentation eindrucksvoll widerspiegelt. Tausende Menschen schreien seinen Namen, weinen vor Freude, als er mit seinen beiden Kindern den Platz betritt. Ein Transfer, den man wohl mit dem Wort „Ehrensache“ bezeichnen könnte. Denn eigentlich verfügt Atletico mit dem Duo „Griezmann-Mandzukic“ über ein prächtig funktionierendes Offensivduo. Dennoch: Einen Fernando Torres als „Backup“ (wenn er sich nicht sogar einen Startelfplatz erspielt) würde wohl keinem Verein dieser Welt schaden. Kaum vorstellbar, wie die Zuschauer erst in Extase geraten, sollte Torres für Atletico sein erstes Tor erzielen. Eine Aufgabe, die ihm mit Sicherheit in 2015 gelingen sollte. Über die hierfür notwendige Motivation dürfte er nach dieser phänomenalen Begrüßung auf jeden Fall verfügen.

Letzte Chance für den „Imperator“: Brasiliens Ex-Topstürmer Adriano geht nach Le Havre

Adriano kennen wohl noch einige Spieler älterer FIFA oder PES-Teile als „Mr. Schusskraft 99„, während seine Teamkollegen ihm aufgrund seiner Statur und Schussstärke einst den Spitznamen „Imperator“ verpassen. Das waren beispielsweise die Weltfußballer Ronaldinho und Kaka, mit denen er das Offensivspiel der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft eindrucksvoll prägte, was zum Beispiel 2005 zum Confed-Cup-Sieg gegen Argentinien (mit ihm als Torschützenkönig des Turniers mit fünf Treffern) führt. Doch nicht nur im Dress der Selecao, sondern ebenso bei Inter Mailand erballert sich Adriano als brasilianische Abrissbirne einen Namen. Zu dieser Zeit war er gerade erst 23 Jahre jung und einer großen Fußballkarriere schien wenig bis gar nichts im Weg zu stehen.

Doch dann widerfahren ihm mit dem Tod seines Vaters in 2006 sowie der Trennung von seiner Freundin zwei Ereignisse, die sein Leben aus dem Gleichgewicht bringen. So verliert er allmählich seine Stammplätze in Vereins- wie Nationalmannschaft, fällt in eine Depression, wendet sich dem Alkohol zu, wodurch er teilweise betrunken beim Training erschienen sein soll. Damit katapultiert er sich selbst ins sportliche Abseits, sodass man ihn gefühlt häufiger im Nachtleben als auf dem Trainingsplatz antrifft. Wohl auch ein Grund für seine Fehlernährung, mit der sich das Kraftpaket auf einmal Gewichtsprobleme einhandelt, in 2010 mit 102 Kilogramm dennoch den Medizincheck beim AS Rom besteht.

Zwischen 2008 und 2014 pendelt er allgemein zwischen einer fußballerischen Rückkehr in Italien (AS Rom), in seinem Heimatland Brasilien (u.a. Corinthians, Flamengo) und Vereinslosigkeit. Und spielt er sich doch einmal wieder in ein Formhoch (mit Flamengo in 2009 gewinnt er beispielsweise Meisterschaft und Torjägerkrone), lässt ein Tiefschlag (auch durch Verletzungen) nicht lange auf sich warten, oft wieder bedingt durch „nächtliche Ausflüge“ und Undiszipliniertheiten bei der Arbeit. Auch Kontakte ins Drogenmilieu sagt man ihm nach. Kein Zufall also, wenn die Staatsanwaltschaft Rio de Janeiro im November 2014 eine Klage gegen ihn erhebt. Scheint er denn seine Lektion nie zu lernen?

Und dann lese ich am gestrigen Samstag (27. Dezember 2014) die Nachricht, dass sich Adriano ab 1. Januar dem französischen Zweitliga-Club aus Le Havre anschließt. Eine Meldung, über die ich mich gefreut habe, weil er jetzt – wohl definitiv zum letzten Mal – zeigen kann, dass er das Fußballspielen trotz seines beachtlichen Eskapadenkatalogs noch bestens beherrscht. Es ist eigentlich absoluter Wahnsinn: Vor gut 10 Jahren sagt man ihm eine große Sportlerzukunft voraus, wohingegen man heute auf eine der vielleicht verschenktesten Fußballkarrieren jemals zurückblickt.

Mit 32 Jahren hat er nun beim AC Le Havre (derzeit Tabellenzehnter) die Möglichkeit der dezenten Schadensbegrenzung. Die Bilder auf seiner Facebook-Seite deuten immerhin einen geläuterten Adriano an, der zurück im Leben ist, wieder Freude im und am Leben hat. Ob das ebenso in fußballerischer Hinsicht zutrifft, darf Adriano in den kommenden Monaten in der Ligue 2 beweisen und hier seinen Fans möglicherweise neues Material für zukünftige „Best Goals of Adriano“-Videos liefern, die Tornetze in Frankreich auf ihre Belastbarkeit ausgiebigst prüfen.