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Die Bundesliga ist die geilste und stärkste Fußball-Liga der Welt: Vielleicht, vielleicht auch nicht?

Sechs Fußball-Teams repräsentieren aktuell Deutschland in den internationalen Wettbewerben und sorgten vor fünf Wochen für einen perfekten Europacup-Spieltag, als sie jeweils ihre Begegnungen gewannen und das bei einer hervorragenden Torbilanz von 26:6. Eine Tatsache, die bei vielen nur ein Fazit zuließ: Augenscheinlich müssen sich die deutschen Vertreter in internationalen Wettbewerben vor keinem Gegner fürchten. Dass das (leider) nur eine Momentaufnahme gewesen ist, veranschaulichen die Ergebnisse in Champions League wie Europa League in dieser Woche (25.-27. November).

Desolater Europapokal-Spieltag für deutsche Teams
Die Statistik lautet hier nicht 6-0-0 wie Ende Oktober, sondern 0-1-5, Tordifferenz 4:15. Allen voran gegen die englischen Teams (Chelsea, Manchester City, Arsenal, Everton) sahen die deutschen Teams dieses Mal wenig bis gar kein Land.

Dem FC Bayern widerfuhr etwas, was dort in den letzten Spielzeiten nur noch höchstselten anzutreffen gewesen ist: eine Pflichtspielniederlage, die letztlich aus drei individuellen Patzern (Benatia, Xabi Alonso, Boateng) sowie drei Glanzmomenten von Sergio Agüero resultierte. Insgesamt aber eine Pleite ohne größere Folgen, die Bayern stehen längst als Gruppenerster fest.

Wie die Münchener ging ebenso Borussia Dortmund als ungeschlagener Tabellenführer in den 5. Champions-League-Spieltag. Die 0:2-Niederlage vor heimischer Kulisse gegen Arsenal ändert zwar am ersten Tabellenplatz nichts, doch kriselt es nun bei Schwarz-Gelb sichtbar auch außerhalb der Bundesliga ein wenig. Zudem können die Dortmunder in zwei Wochen gegen Anderlecht noch ihren ersten Platz verspielen und würden dann im Achtelfinale auf Teams wie Real Madrid, den FC Bayern, Paris St. Germain/FC Barcelona oder den FC Chelsea treffen.

„Wenig kriseln“ wäre als Einschätzung für die zurückliegende Leistung des rund 30 Kilometer westlich von Dortmund heimischen FC Schalke 04 untertrieben. Die Schalker suchen unter Coach Roberto di Matteo weiter nach so etwas wie „Konstanz“ und gingen nach dem beachtlichen 3:2-Heimsieg gegen Wolfsburg mit NULL zu FÜNF gegen den FC Chelsea baden, was sie auf den dritten Platz zurückwirft und die Qualifikation für das Achtelfinale arg gefährdet. Zumal die Niederlage auch noch höher hätte ausfallen können.

Das galt für das Heimspiel der Leverkusener überhaupt nicht. Die Werkself versiebte ihr zweites Spiel gegen den AS Monaco, war allerdings spielbestimmend und ließ beste Chancen ungenutzt, bis die Monegassen eine ihrer wenigen Tormöglichkeiten eiskalt verwerteten, am Ende mit 1:0 als Sieger den Platz verließen. Immerhin: Bayer Leverkusen steht ebenfalls schon im Achtelfinale und kann am letzten Vorrundenspieltag aus eigener Kraft als Tabellenführer die Gruppenphase beenden.

Auch für Wolfsburg und Gladbach hielten sich die Erfolgserlebnisse in der UEFA Europa League „in Grenzen“. Während die „Wölfe“ gegen Everton (trotz gefühlter 133 Torchancen) erneut den kürzeren Zogen (0:2), errackerten sich die Gladbacher in Villareal nach zweimaligem Rückstand noch ein 2:2-Remis. Nun geht es für beide Teams in zwei Wochen um alles, der Einzug in die Zwischenrunde scheint für beide jedoch absolut machbar.

Bis auf die Bayern (die ohne die drei Patzer in Unterzahl wohl sogar noch gewonnen hätten) und Gladbach enttäuschten die restlichen Bundesliga-Teams und können sich am bevorstehenden 13. Bundesliga-Spieltag bei ihren Fans um Wiedergutmachung bemühen. Das sollte insbesondere für Schalke (Heimspiel gegen Mainz), Leverkusen (Heimspiel gegen Köln) und Dortmund (zu Gast in Frankfurt) möglich sein. Die Europa-League-Teilnehmer duellieren sich am Sonntagnachmittag (30. November, 15:30 Uhr) zum Spitzenspiel, die Bayern spielen 90 Minuten im Berliner Olympiastadion vor.

Donovan, Kießling und Kruse sind nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien nominiert: But who cares?

US-Rekordnationalspieler (155 Länderspiele, 57 Tore) Landon Donovan begegnet seiner WM-Nichtnominierung gelassen bei einer Runde FIFA World Cup und summt ganz selbstironisch im Clip für EA Sports „I’m not going to brazil“ vor sich hin.
Zwar gehörte der 32-Jährige (Ex-Leverkusen, Ex-FC Bayern) noch zum 30er-Kader der US-Boys, erhielt allerdings von Trainer Jürgen Klinsmann bei der Auswahl des endgültigen WM-Endrunden-Kaders kein „Foto“.

Ähnlich gelassen nimmt Leverkusens Stefan Kießling die für ihn schon (leider) routinemäßige Nichtberücksichtigung bei einem großen Turnier, obwohl er sich sportlich (mal wieder) wenig bis gar nichts (in der Bundesliga-Spielzeit 2013/2014 mit 15 Torabschlüssen sowie 5 -vorlagen aus 32 Partien) vorzuwerfen hat.
Für eine Werbeplakat-Aktion der Baumarktkette „OBI“ posiert er lässig, das den Titel „Zu Hause bleibt sich’s am besten mit OBI“ trägt.

Stefan Kießling nimmt seine Nichtnominierung für die WM 2014 gelassen. Foto: © Twitter

Stefan Kießling nimmt seine Nichtnominierung für die WM 2014 gelassen. Foto: © Twitter

Ebenfalls wie Kießling trotz Mittelstürmernotstands im DFB-Team nicht nominiert: Max Kruse von Borussia Mönchengladbach, der eine insgesamt starke Bundesliga-Spielzeit (12 Tore, 12 Vorlagen) spielt, allerdings im letztlichen WM-Kader keine Berücksichtigung findet.

Seine anfängliche (nachvollziehbaren) Enttäuschung darüber münzt er in eine gelungene Aus- und Urlaubszeit um, in der er sich seinen weiteren Hobbys widmen kann. Eines davon: Pokern. Und das ziemlich erfolgreich, denn Max Kruse befindet sich bei einem Turnier der World Series Of Poker in Las Vegas am Final-Table. Ob er dabei als Sieger hervorgeht, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Von daher: Viel Erfolg, Max!

An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass der Fernschussblog-Autor bis heute vergebens auf einen Anruf des Bundestrainers (trotz ansteigender Formkurve auf den örtlichen Bolz- und Hallenfußballplätzen) wartet. Ob das möglicherweise an den ausbaufähigen Dribbling- und Kopfballskills liegt oder einfach nur daran, dass Jogi Löw den Zettel mit seiner Mobilfunknummer verlegt hat, ist nicht überliefert.

Ter Stegens Déjà-vu. Oder: Der verunglückte Rückpass, Teil 2.

Das magere 1:1 war für die Fohlen aus Gladbach der nächste kleinere Rückschlag in einer bis jetzt enttäuschenden Rückserie, in der die Elf von Lucien Favre irgendwie immer mehr aus dem Tritt kommt und einfach nicht an die Leistungen aus den ersten 17 Bundesligapartien anknüpfen kann.

Dass es gestern (1. März 2014) nur zu einem Unentschieden reichte, lag unter anderem an Keeper Marc-André ter Stegen, der einen eigentlich harmlosen Rückpass von Kapitän Filip Daems scheinbar unterschätzt. Das Ende vom Lied: Der Ball rollt ins Tor. Die Fohlenelf verliert zwei Punkte.

Eine Szene, die vielen Zuschauern bekannt vorkommt. Schon im Freundschaftsspiel gegen die USA (2. Juni 2013) landete ein Rückpass (damals von Benedikt Höwedes) im Netz.

Eine Schwäche vom Torwarttalent, das sich angeblich mit dem FC Barcelona einig sein soll und das Erbe von Victor Valdés antritt?

Ich glaube nicht. Natürlich ist er in beiden Momenten der Depp, eben weil er den Ball fehlkalkuliert. Passiert das einem Verteidiger/Angriffer, bleibt das häufig ohne Folge und man hakt die Situation als „unglücklich, aber passiert“ ab. Eine Tatsache, die bei Torhütern eben nicht geht, weil sich deren Patzer oft entweder in (Eigen-)Toren oder Platzverweisen widerspiegeln. Deshalb finde ich die Reaktion von Coach Favre korrekt, der in der Pressekonferenz nach dem Spiel betont, dass „das gesamte Team am Ergebnis schuld ist“ und „solche Fehler passieren können„.

Darum: Kopf hoch, weitermachen. Wenn es das einzige Eigentor in seiner Spielzeit 2013/2014 bleibt, können wohl alle Beteiligten (egal ob bei Gladbach oder in der Nationalmannschaft) damit leben.

Das eigentliche Highlight des Freitagsspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen

Zum Start in den 20. Bundesligaspieltag (7. Februar 2014, 20:30 Uhr) empfing Borussia Mönchengladbach (5.) den Tabellenzweiten aus Leverkusen. Eine Begegnung, die für beide Mannschaften richtungsweisend war. Bleibt die Werkself Bayernjäger Nummer eins? Können bisher in der Rückrunde punkt- wie sieglose Gladbacher ihre ersten Zähler gewinnen?

Am Rasen lag es mit Sicherheit nicht, dass die Gladbacher vor eigenem Publikum (in der Hinrunde dort noch niederlagenlos) die zweite Heimpleite in 2014 kassieren. Foto: (c) Facebook.

Am Rasen lag es mit Sicherheit nicht, dass die Gladbacher vor eigenem Publikum (in der Hinrunde dort noch niederlagenlos) die zweite Heimpleite in 2014 kassieren. Foto: © Facebook.

Spätestens gegen 22:20 Uhr deutscher Zeit war klar: Nein, das können sie nicht. Denn Heung-Min Son fasst sich nach einer ausgeglichenen Begegnung ein Herz und bugsiert das runde Leder in der 62. Spielminute unhaltbar ins rechte Eck (8. Saisontor). Ein Treffer, auf den die Fohlenelf nicht mehr wirklich konstruktiv reagieren kann und so letztlich den Niederlagenhattrick perfekt macht.

In der Schlussvphase ereignen sich allerdings noch einige skurrile Momente, da sich gleich zwei Leverkusener (Donati, Wollscheid) gelbe Karten einheimsen, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal auf dem Feld stehen.

Nun mag man denken: Pöbeleien? Beleidungen? Wasserflaschendusche für den vierten Offiziellen? Nein.
Donati übt beim Warmmachen fleißig die Zweikampfführung mit Gladbachs Max Kruse, stört damit (unsportlicherweise) den aktiven Spielbetrieb, wofür ihn Schiedsrichter Florian Meyer mit einer gelben Karte belohnt.
Gleiches Glück widerfährt Philipp Wollscheid, der kurz vor seiner Einwechslung einfach ein zweites Spielgerät auf den Rasen befördert und damit Gladbachs Raffael beim Einwurf komplett aus dem Konzept bringt. So springt für ihn ebenfalls noch ein gelber Karton heraus.

Ob dieses „taktische Zermürben“ eine neue Psychotaktik seitens der Leverkusener ist, mit der sie ihren zweiten Platz festigen und die Tabellenspitze anvisieren wollen, darf man in den nächsten Spielen mit wachsamem Auge beobachten.
Kommende Woche heißen sie Schalke 04 in der eigenen BayArena willkommen, wohingegen die Gladbacher in Bremen ihre ersten Bundesligapunkte in 2014 suchen gehen.

Bundesliga 2013/2014, Teil 19: Tops und Flops – und Sonstiges

Seit Freitag (31. Januar 2014), 20:30 Uhr läuft der 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga und sorgt unter den eingeschworenen Stammtischexperten mal wieder für Kopfschütteln und Staunen. Denn in den bisher gespielten sieben Begegnungen ereignen sich einige Überraschungen, in positiver wie in negativer Hinsicht.
Aus diesem Grund schildert euch der Fernschussblog einmal die bisherigen Höhe- und Tiefpunkte des Spieltags – kurz und knapp.

Fernschusstops

  • Der BVB schrammt Freitag beim 2:1-Auswärtssieg gegen Schlusslicht Braunschweig an einem erneuten Rückschlag vorbei. Neuzugang Aubameyang trifft doppelt. Ebenso positiv: Mats Hummels meldet sich nach zweimonatiger Verletzungspause zurück und findet sich auf Anhieb in der Startformation wieder, macht eine gute Partie.
Kuba-Ersatz Aubameyang avanciert am Freitag mit seinen Saisontoren Nummer zehn und elf zum Spieler des Tages. Foto: © Facebook

Kuba-Ersatz Aubameyang avanciert am Freitag mit seinen Saisontoren Nummer zehn und elf zum Spieler des Tages. Foto: © Facebook

  • Hannover wie entfesselt unter Korkut: im ersten Heimspiel des Bundesligatrainerneulings siegt Hannover 96 mit 3:1-Sieg gegen die „Fohlenelf“ aus Gladbach (immerhin eines der Topteams der Hinrunde). Witzig: Leihstürmer Artjoms Rudnevs trifft im zweiten Spiel für 96 zum zweiten Mal, während sein eigentlicher Arbeitgeber aus Hamburg stürmerlos Richtung Zweitklassigkeit taumelt.
Hannover im Freudentaumel, die Gladbacher am Boden. Foto: © Facebook

Hannover im Freudentaumel, die Gladbacher am Boden. Foto: © Facebook

  • Nach bärenstarker Hinrunde überzeugt der FC Augsburg auch gestern (1. Februar 2014) mit souveränem 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen. Damit kommen sie den internationalen Plätzen („bedrohlich“) näher. Geht da vielleicht tatsächlich was mit Europa und den Fuggerstädtern
  • Mit zwei Siegen (letzte Woche in Stuttgart, gestern 2:0 gegen Freiburg) in die Rückrunde gestartet, kratzen die von Thomas Tuchel trainierten Mainzer jetzt sogar wieder an den Europa-League-Plätzen. Oder brechen sie bald wieder ein wie in der Hinserie, in der sie am Anfang ebenfalls furios loslegen, bevor auf einmal gar nichts mehr zusammenläuft?
  • Sechs Punkte aus den Aufeinandertreffen mit Wolfsburg und Hamburg deuten es an: Schalke 04 ist zurück in der Erfolgsspur. Und macht es sich nach dem 2:1-Erfolg in der VW-Stadt auf dem vierten Tabellenplatz bequem. Dabei in „Sichtweite“: Revierrivale Dortmund, die nur zwei Punkte vor den „Knappen“ den dritten Platz belegen.
Stürmer Huntelaar (re.) feiert gemeinsam mit Siegtorschütze Kevin-Prince Boateng (li.) den Erfolg über Wolfsburg. Foto: © Facebook

Stürmer Huntelaar (re.) feiert gemeinsam mit Siegtorschütze Kevin-Prince Boateng (li.) den Erfolg über Wolfsburg. Foto: © Facebook

Fernschussflops

  • Fünf Pleiten in Folge können nicht lügen. So denkt man Woche für Woche, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer für den HSV kommen kann. Und dann beweisen die Kicker des Bundesliga-Dinos, dass da sehr wohl noch Luft nach unten besteht. Nach der gestrigen 0:3-Auswärtsschlappe gegen Abstiegskonkurrent Hoffenheim wirkt es nicht so, als ob Coach van Marwijk noch über ein Erfolgsrezept in der Hinterhand verfügt. Zumal beide Winterneuzugänge (Bouy und John) enttäuschten. Aber wer macht das gestern beim HSV auch nicht?
  • Nach dem doch überraschenden 3:2-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen tritt an diesem Wochenende in Mainz doch die Gewissheit ein, dass es bei den Breisgauern vom SC Freiburg doch noch nicht so rund läuft. Und das, obwohl sie jetzt nur noch (statt der anfänglichen Dreifach-) eine Einfachbelastung managen müssen. Ausgang der sportlichen Achterbahnfahrt nach der 2:0-Auswärtsniederlage? Offener denn je.

Sonstiges

  • Leverkusen ist als „Bayernverfolger Nummer eins“ mit 2:1-Sieg gegen Stuttgart zurück auf Kurs. Gewinnen die Münchener heute, fehlen ihnen „nur noch“ 13 Punkte, um mit ihnen gleichzuziehen.
  • Ganz andere Sorgen haben hingegen die Schwaben. Für sie lassen sich die letzten Tage in etwa so zusammenfassen: 7 Tage, 3 Spiele, 3 Niederlagen, drei Mal 1:2. Dabei präsentieren sie sich in ihren Rückrundenspielen bisher alles andere als „unterirdisch“, auch wenn ihnen das letzte Quäntchen Glück zu einem (oder mehr) Punkte fehlt. Nun müssen sie aufpassen, nicht komplett in den Abstiegskampf zu versinken, da es gestern bereits die vierte Nullnummer in Folge war.
  • Hoffenheim: Bei den Sinsheimern weiß man ja nie so wirklich, was man erwarten kann. Das einzige, womit man bisher in nahezu jedem Spiel rechnet: viele Tore, vor allem (aus Hoffenheimer Sicht) Gegentore! Doch gegen kopflose Hamburger kommen sie zu einem ungefährdeten 3:0-Heimerfolg. Dem ersten Zu-Null-Sieg der Bundesliga-Spielzeit 2013/2014 überhaupt!
Hoffenheim ist klarer Sieger im Duell der Abstiegskämpfer. Hier feiert Roberto Firmino sein 1:0 gegen den HSV. Foto: © Facebook

Hoffenheim ist klarer Sieger im Duell der Abstiegskämpfer. Hier feiert Roberto Firmino sein 1:0 gegen den HSV. Foto: © Facebook

Fernschuss auf den Bundesligasonntag

  • 15:30 Uhr, Berliner Olympiastadion: Nach grandioser Hinrunde empfängt Hertha BSC die Nürnberger, die mit einem 4:0-Erfolg (ihrem ersten Bundesligasieg in 2013/2014 überhaupt) in die Rückserie starten. Setzen sie den positiven Trend heute fort? „Tante Hertha“ konnte zumindest letztes Wochenende in Frankfurt keinesfalls überzeugen. Fernschussblog-Tipp: 1:1.
  • 17:30 Uhr, Münchener Allianz-Arena: Der FC Bayern begrüßt heute Eintracht Frankfurt, bei denen Coach Armin Veh zwei Leistungsträger (Rode, Zambrano) gleich einmal präventiv aus dem Kader streicht, damit sie kommende Woche im Abstiegskrimi gegen Braunschweig dabei (und nicht gelb gesperrt sind) sein können. Bei den Bayern könnte „Kaiser Franck“ sein Comeback feiern. Möglich, dass Arjen Robben ebenfalls wieder fit ist und auf der Bank sitzt. Spielerisch deutet nahezu alles auf einen Heimsieg hin, mit dem der deutsche Rekordmeister seine Tabellenführung wieder auf 13 Punkte ausbauen könnte. Fernschussblog-Tipp: 2:0.

Die aktuelle Bundesligatabelle (Stand 2. Februar 2014, 11:30 Uhr) im Überblick:

Foto: © Sportal.de

Foto: Screenshot © Sportal.de