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Madrid war gestern: Cristiano Ronaldo zieht es nach Liberty City

Unfassbare 272 Beiträge habe ich hier gewartet und jetzt (endlich) ist es mir möglich, meine Lieblings-Videospielreihe sinnvoll in einen Beitrag einzupflegen: Grand Theft Auto. Egal ob GTA 3, Vice City, San Andreas, GTA 4 (+Addon): Ich hatte sie (fast) alle. Und ich würde es wieder tun. Allerdings (irgendwie paradox, aber wahr) bin ich noch nicht in den Genuss von GTA 5 gekommen, was ich eigentlich schleunigst ändern sollte.
Immerhin hat jetzt auch Cristiano Ronaldo die virtuelle Welt von Liberty City für sich entdeckt (wenn auch nur als animierte Spielfigur). Hier genießt er Sonnenaufgänge aus luftiger Höhe, verjagt mit seiner Standard-Pose die Menschen am Strand oder schießt Motorradfahrer per Volley von ihrem Gefährt.

Am besten gefällt mir (neben dem einmalig lustigen CR7-Laufstil) die Szene, als er auf den zwei Lkws steht. Das erinnerte mich sehr an einen Werbeclip mit Jean-Claude Van Damme, auch wenn Cristiano leider keinen Spagat hinlegt.

Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, wenn man bedenkt, dass sämtliche Bewegungen von ihm in Cinema 4D (und nicht etwa nur „mal eben“ per GTA-Mod) erstellt wurden. Immerhin: Es scheint so, als habe sich der Zeitaufwand gelohnt. Seit 9. August ist der Clip auf YouTube online und verbucht schon mehr als 155.000 Klicks. So langsam wird das Netz auf ihn aufmerkam. Man braucht kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass das Video ganz bald die Millionenmarke knackt. Bis dahin habe ich hoffentlich auch GTA 5 endlich mal getestet. Schließlich ist es doch möglicherweise eines der besten Videospiele des Planeten.

Den hätte doch meine Schwippschwägerin gemacht: Wenn Profis Großchancen großartig versieben

Jeder kennt das, wenn man selbst gegen die Murmel tritt: Manchmal gelingt einem alles, ab und an wenig bis gar nichts. Und manchmal findet man die genau richtige Dosierung von Unvermögen und Unglück, sodass sich theoretisch sichere Tore zu grandios vergebenen Chancen entwickeln.

Ein Glück, dass das nicht nur Laien- und Freizeitfußballern, sondern auch Profikickern so ergeht. Egal ob Leo Messi, Cristiano Ronaldo oder König Ibrahimovic der Erste: Alle haben sie bereits Chancen verbockt, die ihnen möglicherweise nachts in Alpträumen begegnen. Eine Tatsache, die dem Fernschlussblogger gar nicht passieren kann, da er bereits so dermaßen viele Großchancen nicht im Tor untergebracht hat, dass ihn das schon gar nicht weiter überrascht, wenn er freistehend den Ball aus zwei Metern noch aus dem Fußballkäfig befördert.

Grund genug, die löblichsten Fehlschüsse hier einmal aufzuführen, einfach um zu erkennen: Selbst die besten Kicker bleiben vom Pech nicht verschont. Gleichzeitig sollen sie auch ein wenig Balsam für die Seele aller Fehlschussexperten sein, die Woche für Woche die noch so mustergültigsten Zuspiele mit Stil versemmeln.

Der Klassiker: Kuba zeigt Herz für Freiburg:

Als selbsternannter Champions-League-Sieger (ohne eine einzige Einsatzminute) zeigt Marco Arnautovic bei Werder, was er drauf hat:

Miro „Mehr Tore als Gerd Müller im DFB-Trikot“ Klose ist ebenfalls ein Zeitgenosse der Chancenliegenlasserei:

Ok Leo Messi, vierfacher Weltfußballer des Jahres, es ist nur Trinidad & Tobago, aber was war da denn los?

Cristiano Ronaldo hat eine Schwäche für: Models, Autos, Geld, Cristiano Ronaldo, Elfmeter und manchmal auch für Großchancen verwerten

Zlatan der Große zeigt sich barmherzig mit dem maßlos unterlegenen Gegner, Endstand 2:2

Und wer jetzt denkt: Schlimmer geht’s nimmer: Geht durchaus, wenn auch nicht mehr in ganz so hochprofessionellem Umfeld.

Katars Nationalelf übt schon fleißig die hohe Kunst des Fußballspielens, um in sieben Jahren zur WM 2022 ein prächtiges Bild abzugeben:

Letztens an einem Fleckchen in England, wo seit Jahrzehnten der Platz vor dem Anpfiff umgepflügt wird:

Mit diesen Fehlschüssen, die zum Nachmachen einladen (und teilweise gar nicht mal so einfach vom Fuß gehen dürften), entlasse ich euch dann auch mal wieder in den Tag.

Manuel Neuer im Duell mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo: Kann ein Torwart Weltfußballer des Jahres werden?

Ein Profi-Fußballtorwart kann als Einzelspieler heutzutage unterschiedliche Titel gewinnen: Torhüter des Jahres, Welttorhüter des Jahres, Spieler des Jahres (national), Europas Fußballer des Jahres, sogar „Welttorhüter des 21. Jahrhunderts“ (obwohl das Jahrhundert noch um die 85 Jahre geht) und die Torjägerkanone (Jörg Butt kam bspw. als torhungriger Keeper 1999/2000 mal auf 9 Bundesligatore) sind theoretisch möglich – und natürlich die Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres. Dass ein Keeper tatsächlich Weltfußballer des Jahres wird, den FIFA Ballon d’Or entgegennimmt, hat es allerdings bisher noch nie gegeben. Die wohl bedeutungstragendste Einzelauszeichnung im Fußballsport war bisher meist nur Ballzauberern wie Ronaldinho (2004, 2005), Zinedine Zidane (1998, 2000, 2003) oder Leo Messi (2009-2012) vergönnt.
Eine Ausnahme bildete der italienische Innenverteidiger Fabio Cannavaro, der 2006 zum Weltfußballer des Jahres ernannt wurde, nachdem er u.a. als Kapitän mit fantastischer Defensivarbeit sein Land zum Weltmeistertitel führte. Er dürfte ein Mutmacher für Manuel Neuer sein, der in diesem Jahr ebenfalls die Weltmeistertrophäe in den Händen gehalten hat – und nun gemeinsam mit Leo Messi und Cristiano Ronaldo unter die drei Kandidaten des Ballon d’Or 2014 nominiert wurde.

Hat Manuel Neuer bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2014 überhaupt eine Chance gegen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi?

Ein Problem für Neuer: Seine Leistungen lassen sich schwer vom Papier ablesen, wie das bei seinen Mitkonkurrenten möglich ist. Klar: Wer wettbewerbsübergreifend in 2013/2014 51 Tore in 47 Spielen für Real Madrid (Cristiano Ronaldo) oder 41 Buden in 46 Partien für den FC Barcelona (Leo Messi) erzielte, hat mit Sicherheit eine herausragende Spielzeit hinter sich. Um die Qualität der fußballerischen Leistung eines Manuel Neuer einzuschätzen, muss man diverse Spiele mit ihm gesehen haben, sich darüber bewusst sein, warum er mittlerweile Spitznamen wie „Torwart-Libero“ oder „Supermanu besitzt.

Denn es sind nicht nur die Glanzparaden, die ihn auszeichnen. Er ist für seine Torhüterverhältnisse enorm technisch beschlagen, was dazu führt, dass er Zuspiele auch mal per Hackenpass weiterleitet, mit gezielten Abwürfen und -stößen Angriffe initiiert, im Falle eines Elfmeterschießens auch ohne mit der Wimper zu zucken das Leder in die Maschen jagt. Das alles im Zusammenspiel mit seiner imposanten 1,93-Meter-Statur sorgt dafür, dass er ein enormes Standing genießt, das ihm (beim Gegner) den Spitznamen „The Wall“ beschert, da er regelmäßig reaktionsschnell 1on1-Situationen für sich entscheidet.

Eintrag in den Sportgeschichtsbüchern ist Manuel Neuer bereits sicher

Ganz egal, wie die Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie die Medienvertreter am 12. Januar 2015 in Zürich abstimmen: Allein mit seiner Nominierung unter die Top 3 gelingt Manuel Neuer bereits etwas Historisches. Er ist nach Oliver Kahn (2002) erst der zweite Torhüter überhaupt, der jemals in die nähere Auswahl zur Weltfußballerwahl gekommen ist (zudem nach „Loddar“, „Icke“ Häßler, „Klinsi“ und dem Torwart-Titan erst der fünfte deutsche Kicker, der bei einer Weltfußballerwahl seine Berücksichtigung findet).

Er hat seine eigene Wachsfigur bei Madame Tussauds, entwickelt sich dank „YTITTY“ zum viralen Hit, hat mehr Facebook-Follower als Bulgarien Einwohner (7,52 Millionen). Mit den Bayern macht er bald wohl wieder Triple, Quadruple, Quintuple (or whatever) klar, ist Welttorhüter des Jahres 2013 (und möglicherweise auch 2014). Kurzum: Es könnte fast nicht besser laufen für Manuel Neuer.
Ohne Frage: Der Titel „Weltfußballer des Jahres 2014“, der FIFA Ballon d’Or 2014, würde seine herausragende Fußballerkarriere vorzeitig (er ist erst 28 Jahre jung, damit in Torhüterkreisen noch ein junger Hüpfer) krönen. Geht er doch seit vielen Monaten bodenständig wie souverän (nahezu tadellos) seiner Arbeit nach und versucht stetig den besten Ballartisten dieser Welt (wie Messi, Cristiano Ronaldo oder Lord Bendtner) den Torabschluss zu vermiesen. Und vielleicht ja auch den Ballon d’Or. Er hätte es auf jeden Fall verdient.

Vorfreude auf das Champions-League-Finale 2014. Und der Wunsch nach Toren in Joe-Garner-Manier

Nach dem mehr oder weniger torschussarmen DFB-Pokal-Finale vom letzten Wochenende (17. Mai 2014) zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund folgt am heutigen Abend (24. Mai 2014) das nächste Fußball-Highlight: das Champions-League-Finale 2014 zwischen Real Madrid und Atletico Madrid. Und egal, wie es heute Abend in Lissabon ausgeht: Ich freue mich riesig auf das Spiel.

Schließlich handelt es sich hier um ein Stadtderby (Info: Das erste stadtinterne CL-Finale überhaupt), bei dem sich beide Teams (nett formuliert) nicht sonderlich mögen.
Zudem trifft Reals Super-Offensive „BBC“ (Bale-Benzema-Cristiano) auf die hervorragende Defensive der Rojiblancos (Die „Rot-Weißen“), die in der abgelaufenen Spielzeit 2013/2014 in der Primera Division lediglich 26 Gegentore kassierten (Ligabestwert).

So kann man davon ausgehen, dass allen Zuschauern ein spannendes wie umkämpftes Duell bevorsteht, bei dem es auch auf Schiedsrichter Björn Kuipers und seine Assistenten ankommt. Denn durch die Rivalität zwischen beiden Vereinen in Kombination mit dem sportlichen Rahmen (Champions-League-Finale) könnten Spieler wie Pepe (wenn er überhaupt rechtzeitig fit wird), Sergio Ramos oder Arda Turan besonders motiviert sein und in unübersichtlichen Szenen mal wieder die Nerven verlieren.

Mein Tipp für das Finale: Real Madrid gewinnt mit 2:1 nach Verlängerung. Ich drücke trotzdem Atletico Madrid die Daumen, die trotz Meisterschaft hier als minimaler Außenseiter in das Finale gehen und den Königlichen ihren „Decima“ (10. Champions-League-Titel der Vereinshistorie) ruinieren können. Inwieweit das funktioniert, sehen wir dann heute Abend ab 20:45 Uhr.

Zur visuellen Einstimmung auf den abendlichen Fußball-Leckerbissen hier noch ein Torabschluss aus der zweiten englischen Liga („Championship“), der mich vor einigen Tagen ereilte und seitdem nicht mehr ruhig schlafen lässt. In diesem Sinne: Auf ein tolles Finale. Und auf dass beide Teams uns mindestens ein Tor in bester Joe-Garner-Manier präsentieren.

Ist Saint Zlatan möglicherweise doch bei der WM 2014 dabei?

Ob der 32-jährige Zlatan Ibrahimovic, der derzeitige (Fußball-)Gott Schwedens, in vier Jahren noch einmal an einer Fußball-Weltmeisterschaft (in Russland) teilnimmt, darf bezweifelt werden. Aus diesem Grund war es für ihn wohl besonders enttäuschend, als er im Playoffs-Spiel zur Qualifikation für die WM 2014 gegen Portugal (sowie im internen Superstar-Duell mit Cristiano Ronaldo) das Nachsehen hatte.

Doch die Marke „Ibrakadabra“ scheint ein derartiges Ansehen bei den Fans in Brasilien zu genießen, dass die Kampagne „#Vemibra“ seit Montag (12. Mai 2014) auf Twitter ihr „Unwesen“ treibt. Das Ziel: mit besagtem Hashtag Ibrahimovic dazu zu bewegen, das Auftaktspiel der WM 2014 live im Stadion zu verfolgen.

Eine Reaktion von Zlatan ließ nicht lange auf sich warten. Er verkündete in oben ohne Pose lässig von einem Motorboot: „Ich glaube, ich muss meine Urlaubspläne ändern„.

Klar: Wenn Fußballgrößen wie Bebeto, Dani Alves oder sein Jugendidol Ronaldo ihn dazu einladen?
Wie die Geschichte weiter- bzw. ausgeht und ob Ibra in 25 Tagen tatsächlich am 12. Juni 2014 beim Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien sich unter die Zuschauer mischt, bleibt abzuwarten. Zumindest der Fernschussblog-Autor (und einige weitere Fußballbegeisterte bestimmt ebenfalls) würde eine solche Einladung nie und nimmer ablehnen.