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Trikot-Vorstellung von Ajax Amsterdam pusht Keeper Cillessen und Defensiv-Mann Blind zur Hochform bei der WM?

Die Niederlande legt am Freitag (13. Juni 2014) mit dem 5:1-Sieg gegen Spanien einen atemberaubenden WM-Auftakt hin, den man von Van Persie, Robben und Co. nun nicht in dieser Deutlichkeit erwartet hätte. Dabei glänzt auch Youngster Daley Blind, Sohn von Ex-Libero Danny Blind, mit zwei perfekt gespielten Vorlagen, die zu Toren (1:1, 2:1) führen.

Der 24-Jährige scheint zur Freude aller Oranje-Fans in Hochform zu sein, wozu möglicherweise kurz vor dem WM-Start auch die Präsentation der neuen Trikot-Kits von Ajax Amsterdam, seiner Vereinsmannschaft, beiträgt. Und das, obwohl sich dort zunächst ungewöhnliche Szenen ergeben, als das neue Ajax-Heimtrikot auf einmal „typisch niederländisch“ mit einem Tulpenmuster verziert ist. Höhepunkt der Trikot-Präsentation: die Auswärtstrikots im Tigergesicht und im Regenbogen-Look.

Coach Frank de Boer wirkt darüber ebenso schockiert wie Daley Blind, der zusammen mit den Teamkollegen Jasper Cillessen (ebenfalls als Stammkeeper der Niederländer am Freitag im Einsatz) und Kapitän Siem De Jong, die sich ihr Lachen über die Vorschläge nicht verkneifen können.

Wenig später hat der Spuk ein Ende, der Gag wird aufgelöst. Die Uneingeweihten dieser Aktion zeigen sich sichtlich erleichtert, da für sie doch einen Moment doch der Eindruck entstand, ihr Trikot-Designer hätte jeglichen guten Geschmack verloren.

Der Fernschussblog meint: Eine humorvolle Aktion vom niederländischen Rekordmeister, die sich von meist eher spannungsarmen Trikotpräsentationen abhebt.
Man darf gespannt sein, für welche Zeremonie sich der FC Augsburg in diesem Jahr entscheidet. Im letzten Jahr präsentierten nämlich einige Body-Painting-Models zusammen mit einigen Profikickern die neuen Heim- und Auswärtstrikots, was zumindest für einen kleinen „Skandal“ sorgt und scheinbar Glück brachte. Der FC Augsburg beendet die Saison auf dem sensationellen achten Tabellenplatz, Ajax wurde zum 33. Mal Meister. Ein Erfolg, dessen Wiederholung sie ab August 2014 in Angriff nehmen. Auch ohne „extravagante“ Spielkleidung.

Der Lord Voldemort vom FC Bayern hat gesprochen

So so. Erst sind sie eine gefühlte Ewigkeit ungeschlagen und spielen ihre Gegner in Scharen an die Wand. Dann sind sie seit 25. März 2014 so früh deutscher Meister wie nie zuvor. Die Pflichtspiel-Statistik seitdem: Sechs Begegnungen, zwei Siege, zwei Remis und – festhalten – zwei Niederlagen.
Ja. Beim FC Bayern hängt nach dem „dramatischen“ Halbfinaleinzug (3:1 gegen Man. United) in der Champions League sowie der „mühseligen“ Buchung des Finaltickets im DFB-Pokal (5:1 gegen Kaiserslautern) mal wieder der Haussegen schief.

Schlendrian-Alarm? Nun ja. Schaut man sich die Aufstellung gegen den FC Augsburg (0:1-Endstand) an, war klar, dass dieses Experiment nicht unbedingt aufgehen muss. Die Folge: die erste Niederlage seit 53 (!) Ligaspielen. Gut. Ein Ausrutscher. Eine einmalige Sache, zumal vier Tage später das CL-Rückspiel anstand, was überzeugend gewonnen wurde.

Letztes Wochenende dann das „Duell der Rivalen“. Gegen die Borussia aus Dortmund, die man im Sommer um Robert Lewandowski (weitere Transfers nicht ausgeschlossen) erleichtert, setzt es eine 0:3-Heimpleite. Auch ohne Experimente. Eine Tatsache, die Sportvorstand (und Ex-Dortmunder) Matze Sammer ungemein ärgert. So sehr, dass es wieder gut ist, wie er im Anschluss an das Spiel erklärt.

„Wenn immer alles gut ist, neigt man auch immer ein bisschen dazu. Und jetzt ist eben mal nicht gut. Und das ist gut.“
Aha.  Obacht. Alarm alarm! Man verliert, weil man in der Bundesliga nach der gesicherten Meisterschaft zwei bis drei Gänge herunterschaltet. Und das ist, das wissen wir nun, absolut gut, legitim, in Ordnung.

Na klar: Und nach dem 5:1-Heimerfolg gegen Lautern im Pokal meinte er: „Wir haben nicht gebrannt„.
Das stimmt sogar, denn trotz der roten Trikots sah man auf dem Feld keine brennenden Fußballer im Bayern-Dress. Vielleicht ja morgen (19. April 2014) beim Auswärtsspiel in Braunschweig?

Man darf gespannt sein, wie die unsinnige „Wir sind außer Form“-Mentalität weiter nach außen getragen wird. Zumal man sich nicht wundern dürfte, wenn morgen auf einmal wieder die Weiser, Höjbjergs und Co. sich probieren dürfen, damit in Vorbereitung auf das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid (Mittwoch, 23. April, in Madrid) nichts anbrennt. Und wenn doch? Ist bestimmt trotzdem alles gut.

Darf ich vorstellen: Lasogga, Ginter, Hahn… und Mustafi.

Am kommenden Mittwoch (5. März 2014) empfängt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Mercedes-Benz-Arena zu Stuttgart die südamerikanischen WM-Teilnehmer aus Chile. Ein überaus ernst zu nehmender Gegner, der immerhin über europäische Topstars wie den Ex-Leverkusener Arturo Vidal und Barcas Flügelflitzer Alexis Sánchez verfügen, die sich in bestechender Form befinden und definitiv Spiele entscheiden können.
Auf deutscher Seite nominierte Bundestrainer Joachim Löw vier neue Gesichter in die A-Mannschaft, mit denen man so teilweise nicht rechnete. So ist Sturmtank Pierre-Michel Lasogga ebenfalls dabei wie Freiburgs Defensivtalent Matthias Ginter, Augsburgs Erfolgsgarant André Hahn und… Shkodran Mustafi. Skhodran… Wer? Der 21-jährige Mustafi verdient aktuell in Italien bei Sampdoria Genua seine Brötchen (Ex-HSV Jugend) und erarbeitete sich dort einen Stammplatz in der Innenverteidigung.

Ein Grund, warum Augsburg in der Bundesliga gerade auf der Erfolgswelle schwimmt und nun auch für Deutschland auflaufen darf: André Hahn. Foto: © Facebook

Ein Grund, warum Augsburg in der Bundesliga gerade auf der Erfolgswelle schwimmt. Nun darf André Hahn am Mittwoch möglicherweise zum ersten Mal für sein Heimatland auflaufen. Foto: © Facebook

Vier Personalien, für die man den Teamchef loben kann und den so schon fußballerisch hochwertig bestückten Kader in der Breite weiter aufwerten. In den kommenden Länderspielen (13. Mai gegen Polen, 1. Juni gegen Kamerun, 6. Juni gegen Armenien) sollten und könnten allerdings auch meiner Meinung nach Spieler wie Max Meyer, Serge Gnabry oder Kevin Volland ohne Weiteres eine Nominierung erhalten, selbst wenn die Offensivpositionen (wie so oft zuletzt) teilweise schon (Luxusproblem!) drei- und vierfach besetzt sind.

Leistungsträger bei Hoffenheim und eines der aktuell größten Offensivjuwele Deutschlands: Kevin Volland. Ob er am 13. Mai zum Testspiel gegen Polen einen Anruf vom Bundestrainer erhält? Foto: © Facebook.

Leistungsträger bei Hoffenheim und eines der aktuell größten Offensivjuwele Deutschlands: Kevin Volland. Ob er am 13. Mai zum Testspiel gegen Polen einen Anruf vom Bundestrainer erhält? Foto: © Facebook.

Sollte Philipp Lahm im DFB-Dress ebenfalls in das zentrale Mittelfeld rücken und die Rechtsverteidigerposition „abgeben“, erscheinen Aushilfsrechtsverteidiger Kevin Großkreutz oder Frankfurts Sebastian Jung für mich die naheliegendsten Optionen, um diese Position halbwegs adäquat zu besetzen. Im Fall aller Fälle könnte mit Sicherheit ein Anruf bei Sascha Riether das Problem aus der Welt schaffen, der seit Sommer 2012 beim FC Fulham Stammrechtsverteidiger und auch unter Quälix Magath gesetzt ist.

Weitere Kandidaten, die ich mir in naher/ferne Zukunft im deutschen Trikot vorstellen kann: Emre Can, Robin Knoche, Jonathan Tah, Christoph Kramer, Timo Werner, Johannes Geis, Erik Durm.
Allesamt deuten an, dass in Deutschland die Fußballjugendarbeit phänomenal läuft und eine Vielzahl hochveranlagter Spieler hervorbringt, die uns zumindest in den nächsten zehn Jahren auf dem Rasen begeistern können.

Ob (eigentlich eingestandene) Profis wie Kevin Kuranyi, Robert Huth, Gonzalo Castro oder Kefan Stießling (mit den Namen mogelt er sich vielleicht in den Kader) jemals nochmal eine Nominierung erhalten?
Zumindest einen erfahrenen wie flexibel einsetzbaren Spieler wie Castro sollte Joachim Löw – wenn nötig – ebenso eine Chance, wenn selbst ein Heiko Westermann ab und an dabei sein darf, der sich in den letzten Jahren sportlich alles andere als mit Ru(h)m bekleckert.

In diesem Sinne darf man gespannt sein, wer von den Debütanten am Mittwoch gegen Chile aufläuft – und sich möglicherweise für weitere Einsätze empfiehlt. Eine eventuell einmalige Gelegenheit, die Lasogga, Ginter, Hahn sowie Mustafi unbedingt nutzen sollten, da der Konkurrenzkampf im Nationalteam größer nicht sein könnte – und etliche weitere ambitionierte Fußballer ihnen im Nacken sitzen, quasi nur auf ihre Nominierung warten.

Bundesliga 2013/2014, Teil 19: Tops und Flops – und Sonstiges

Seit Freitag (31. Januar 2014), 20:30 Uhr läuft der 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga und sorgt unter den eingeschworenen Stammtischexperten mal wieder für Kopfschütteln und Staunen. Denn in den bisher gespielten sieben Begegnungen ereignen sich einige Überraschungen, in positiver wie in negativer Hinsicht.
Aus diesem Grund schildert euch der Fernschussblog einmal die bisherigen Höhe- und Tiefpunkte des Spieltags – kurz und knapp.

Fernschusstops

  • Der BVB schrammt Freitag beim 2:1-Auswärtssieg gegen Schlusslicht Braunschweig an einem erneuten Rückschlag vorbei. Neuzugang Aubameyang trifft doppelt. Ebenso positiv: Mats Hummels meldet sich nach zweimonatiger Verletzungspause zurück und findet sich auf Anhieb in der Startformation wieder, macht eine gute Partie.
Kuba-Ersatz Aubameyang avanciert am Freitag mit seinen Saisontoren Nummer zehn und elf zum Spieler des Tages. Foto: © Facebook

Kuba-Ersatz Aubameyang avanciert am Freitag mit seinen Saisontoren Nummer zehn und elf zum Spieler des Tages. Foto: © Facebook

  • Hannover wie entfesselt unter Korkut: im ersten Heimspiel des Bundesligatrainerneulings siegt Hannover 96 mit 3:1-Sieg gegen die „Fohlenelf“ aus Gladbach (immerhin eines der Topteams der Hinrunde). Witzig: Leihstürmer Artjoms Rudnevs trifft im zweiten Spiel für 96 zum zweiten Mal, während sein eigentlicher Arbeitgeber aus Hamburg stürmerlos Richtung Zweitklassigkeit taumelt.
Hannover im Freudentaumel, die Gladbacher am Boden. Foto: © Facebook

Hannover im Freudentaumel, die Gladbacher am Boden. Foto: © Facebook

  • Nach bärenstarker Hinrunde überzeugt der FC Augsburg auch gestern (1. Februar 2014) mit souveränem 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen. Damit kommen sie den internationalen Plätzen („bedrohlich“) näher. Geht da vielleicht tatsächlich was mit Europa und den Fuggerstädtern
  • Mit zwei Siegen (letzte Woche in Stuttgart, gestern 2:0 gegen Freiburg) in die Rückrunde gestartet, kratzen die von Thomas Tuchel trainierten Mainzer jetzt sogar wieder an den Europa-League-Plätzen. Oder brechen sie bald wieder ein wie in der Hinserie, in der sie am Anfang ebenfalls furios loslegen, bevor auf einmal gar nichts mehr zusammenläuft?
  • Sechs Punkte aus den Aufeinandertreffen mit Wolfsburg und Hamburg deuten es an: Schalke 04 ist zurück in der Erfolgsspur. Und macht es sich nach dem 2:1-Erfolg in der VW-Stadt auf dem vierten Tabellenplatz bequem. Dabei in „Sichtweite“: Revierrivale Dortmund, die nur zwei Punkte vor den „Knappen“ den dritten Platz belegen.
Stürmer Huntelaar (re.) feiert gemeinsam mit Siegtorschütze Kevin-Prince Boateng (li.) den Erfolg über Wolfsburg. Foto: © Facebook

Stürmer Huntelaar (re.) feiert gemeinsam mit Siegtorschütze Kevin-Prince Boateng (li.) den Erfolg über Wolfsburg. Foto: © Facebook

Fernschussflops

  • Fünf Pleiten in Folge können nicht lügen. So denkt man Woche für Woche, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer für den HSV kommen kann. Und dann beweisen die Kicker des Bundesliga-Dinos, dass da sehr wohl noch Luft nach unten besteht. Nach der gestrigen 0:3-Auswärtsschlappe gegen Abstiegskonkurrent Hoffenheim wirkt es nicht so, als ob Coach van Marwijk noch über ein Erfolgsrezept in der Hinterhand verfügt. Zumal beide Winterneuzugänge (Bouy und John) enttäuschten. Aber wer macht das gestern beim HSV auch nicht?
  • Nach dem doch überraschenden 3:2-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen tritt an diesem Wochenende in Mainz doch die Gewissheit ein, dass es bei den Breisgauern vom SC Freiburg doch noch nicht so rund läuft. Und das, obwohl sie jetzt nur noch (statt der anfänglichen Dreifach-) eine Einfachbelastung managen müssen. Ausgang der sportlichen Achterbahnfahrt nach der 2:0-Auswärtsniederlage? Offener denn je.

Sonstiges

  • Leverkusen ist als „Bayernverfolger Nummer eins“ mit 2:1-Sieg gegen Stuttgart zurück auf Kurs. Gewinnen die Münchener heute, fehlen ihnen „nur noch“ 13 Punkte, um mit ihnen gleichzuziehen.
  • Ganz andere Sorgen haben hingegen die Schwaben. Für sie lassen sich die letzten Tage in etwa so zusammenfassen: 7 Tage, 3 Spiele, 3 Niederlagen, drei Mal 1:2. Dabei präsentieren sie sich in ihren Rückrundenspielen bisher alles andere als „unterirdisch“, auch wenn ihnen das letzte Quäntchen Glück zu einem (oder mehr) Punkte fehlt. Nun müssen sie aufpassen, nicht komplett in den Abstiegskampf zu versinken, da es gestern bereits die vierte Nullnummer in Folge war.
  • Hoffenheim: Bei den Sinsheimern weiß man ja nie so wirklich, was man erwarten kann. Das einzige, womit man bisher in nahezu jedem Spiel rechnet: viele Tore, vor allem (aus Hoffenheimer Sicht) Gegentore! Doch gegen kopflose Hamburger kommen sie zu einem ungefährdeten 3:0-Heimerfolg. Dem ersten Zu-Null-Sieg der Bundesliga-Spielzeit 2013/2014 überhaupt!
Hoffenheim ist klarer Sieger im Duell der Abstiegskämpfer. Hier feiert Roberto Firmino sein 1:0 gegen den HSV. Foto: © Facebook

Hoffenheim ist klarer Sieger im Duell der Abstiegskämpfer. Hier feiert Roberto Firmino sein 1:0 gegen den HSV. Foto: © Facebook

Fernschuss auf den Bundesligasonntag

  • 15:30 Uhr, Berliner Olympiastadion: Nach grandioser Hinrunde empfängt Hertha BSC die Nürnberger, die mit einem 4:0-Erfolg (ihrem ersten Bundesligasieg in 2013/2014 überhaupt) in die Rückserie starten. Setzen sie den positiven Trend heute fort? „Tante Hertha“ konnte zumindest letztes Wochenende in Frankfurt keinesfalls überzeugen. Fernschussblog-Tipp: 1:1.
  • 17:30 Uhr, Münchener Allianz-Arena: Der FC Bayern begrüßt heute Eintracht Frankfurt, bei denen Coach Armin Veh zwei Leistungsträger (Rode, Zambrano) gleich einmal präventiv aus dem Kader streicht, damit sie kommende Woche im Abstiegskrimi gegen Braunschweig dabei (und nicht gelb gesperrt sind) sein können. Bei den Bayern könnte „Kaiser Franck“ sein Comeback feiern. Möglich, dass Arjen Robben ebenfalls wieder fit ist und auf der Bank sitzt. Spielerisch deutet nahezu alles auf einen Heimsieg hin, mit dem der deutsche Rekordmeister seine Tabellenführung wieder auf 13 Punkte ausbauen könnte. Fernschussblog-Tipp: 2:0.

Die aktuelle Bundesligatabelle (Stand 2. Februar 2014, 11:30 Uhr) im Überblick:

Foto: © Sportal.de

Foto: Screenshot © Sportal.de

Kubas Kreuzband sagt Adé und bringt Dortmund in Schwierigkeiten

Zwischen Freud‘ und Leid liegen manchmal nur wenige Momente. Zu dieser Erkenntnis kommen auch alle Beteiligten von Borussia Dortmund, die am gestrigen Samstagnachmittag das Heimspiel gegen den FC Augsburg bestreiten.
Wenige Minuten nach dem Anpfiff (und vor dem Führungskopfball von Sven Bender) bleibt Dortmunds Mensch gewordener Rennwagen der Marke „Kuba“ mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen, fasst sich ans rechte Knie. Und die erste (und schlimme) Prognose der Ärzte sollte sich am heutigen Sonntag (26. Januar 2014) bestätigen: Blaszczykowskis Kreuzband ist durch.

kuba

Da war es bereits passiert: Kuba lässt sich von den ärztlichen Betreuern abstützen, nachdem er sich ohne Fremdeinwirkung das Knie verdreht. Foto: © Facebook

Damit ist die Spielzeit 2013/2014 für den Polen beendet, der voraussichtlich ein halbes Jahr ausfällt und seinen Borussen in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League nicht mehr helfen kann.

Dabei können die Schwarz-Gelben den gravierenden Ausfall mithilfe von Pierre-Emerick Aubameyang, Jungprofi Jonas Hofmann oder Ur-Dortmunder sowie „Goldener Umberto“-Preisträger Kevin Großkreutz (könnte vorrücken, wenn Lukasz Piszczek die Rechtsverteidigerposition bekleidet) zu kompensieren versuchen.
Nicht ausgeschlossen, dass Shinji Kagawa jetzt noch kurzerhand aus Manchester zurück in den Ruhrpott kommt. Er ist zwar im zentral-offensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber (in Notfällen) ebenso auf dem rechten Flügel spielen.

Ganz egal, wer ihn ersetzt: Es wird keine leichte Aufgabe. Denn Kuba gehört seit über zwei Spielzeiten zur unumstrittenen Stammkraft auf der rechten Außenbahn, der mit seinen Toren und Vorlagen maßgeblich an Dortmunds Erfolgen der letzten Jahre beteiligt ist – und nun erst wieder zur neuen Saison angreift.

Der Fernschussblog wünscht ihm gute Besserung.