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Hör mal wer da quasselt: Der Fernschussfunker geht an den Start und tippt den 14. Bundesliga-Spieltag

Zu dem am 14. Dezember 2014 nahenden einjährigen Geburtstag des Fernschussblogs habe ich mich spontan ein wenig in neue Gefilde gewagt – und einfach mal den Fernschussfunk ins Leben gerufen. Denn bis jetzt versorge ich meine treuen Blog-Leser (seid gegrüßt ihr zwei!) zwar mit Texten, Bildern und Videos, aber selten mit ausschließlich von mir produzierten Audio- und/oder Videoinhalten. Da ich leider leider noch nicht HD-ready bin (mein persönliches Ziel bis 2022, pünktlich zur Winter-WM in Katar), hat es erst einmal nur für den „Fernschussfunk“ gereicht. Fernschuss… what?

Bei dem Fernschussfunk handelt es sich um ein Audio-Geschwisterchen des Fernschussblogs, auf dem ich testweise einmal den bevorstehenden 14. Bundesliga-Spieltag getippt habe, meine Orakelqualitäten auf eine weitere Probe stellen möchte.
Die Aufnahmequalität ist dabei noch nicht die prickelndste, allerdings ist sie für den Anfang wohl akzeptabel. Man versteht akustisch, was man verstehen soll – den Rest überlasse ich eurer Fantasie (und versuche ich im Laufe der nächsten Wochen zu optimieren). Es ist nämlich eine durchaus herausfordernde wie spannende Abwechslung, mal nicht seine Gedanken zu verschriftlichen, sondern sie authentisch, volksnah und (fast) ungeschnitten in ein Mikrofon zu sprechen. Ich weiß selbst, dass hier noch viel Luft nach oben (Jingles, besseres Mikro, klarere Aussprache, besserer Audio-Schnitt usw.) besteht – und darauf freue ich mich.

In diesem Sinne: Seid nicht zu hart mit dem Fernschussfunker, habt mindestens ein bisschen Spaß beim Zuhören (Meerrauschen als kostenfreies Premiumprodukt inklusive) und allen einen fantastischen 14. Bundesliga-Spieltag!

#200: Der Fernschussblog und sein kleines bescheidenes Jubiläum.

An dieser Stelle kann ich den Blogbeitrag guten Gewissens mit dem Wort beginnen, mit dem man am besten auch Gespräche beginnt, auf die man sich schon seit Tagen freut: Wahnsinn! Es ist Wahnsinn, dass es wirklich schon über neun Monate her ist, als ich diesen Sport-Blog hier eröffnet habe. Seitdem sind viele Fußbälle ins Tor geschlenzt, Basketbälle durch Korbringe gejagt und Sportbeiträge ins Netz gestellt worden. Wie viele das im Detail seit dem Start des Fernschussblogs am 14. Dezember 2013 gewesen sind, lässt sich schwer sagen. Beschränke ich allerdings die Netzbeiträge auf meinen kleinen Mikrokosmus hier, so kann ich sagen: Ja, seitdem sind mit genau diesem Beitrag 200 (tatsächlich: zweihundert) Artikel live gegangen.

Unter anderem zu ernsten und gewichtigen Themen wie Homosexualität im Profifußball des Jahres 2014 oder den schrecklichen Vorbereitungen zur WM 2022 in Katar.
Dann aber auch  vor allem zu humorvollen Themen wie wörtlich genommenen Fußballfloskeln, ein von einem Papierflieger attackierter Peruaner oder Tiere, die sich auf dem Fußballfeld verirrt haben.

Meine persönlichen Highlights, die sich wohl heute noch klicken lassen können, sind:

transfermarkt-fernschussblog

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich das Ganze hier noch genauso gerne betreibe wie am ersten Tag. Nur eben mit dem Unterschied, dass oftmals wenig Zeit bleibt, um sich einerseits um die Beiträge und andererseits die Problemzonen im Front- wie im Backend zu kümmern. Soviel sei gesagt: Der Blog wird sich weiterentwickeln und irgendwann auch in neuem Kleid durchs Internet schlendern. Dann möglicherweise mit neuen Features, verbesserter Usability und im Idealfall mit einem Archivmenü, das keine Wünsche offen lässt. Seid gespannt! Ich bin es auch. In diesem Sinne auf (mindestens) die nächsten 200.

Mit sportlichen wie bestens gelauten Grüßen
euer Fernschussblogger

P.S. Und weil ich natürlich schon im Mai 2014 geahnt habe, dass dieser Tag kommen wird, habe ich kurzerhand ein paar Kollegen in den USA gebeten, einen Heli 200 Fuß in Richtung Himmel zu heben und als „Jubiläums-Move“ gefälligst einen Distanzkracher mit einem Basketball zu landen. Ob das geklappt hat? Seht selbst.

Die Tore der Woche von Jonjo Shelvey und Lewis Baker

46 Tage vor dem WM-Auftaktspiel (Brasilien gegen Kroatien) und zwei Tage vor dem erneuten Champions-League-Finaleinzug des FC Bayern München (es wäre nach 2011/2012 und 2012/2013 das dritte Mal in Folge) gegen Real Madrid präsentiert euch der Fernschussblog heute zwei Tore, die ihm im Laufe der Woche im Gedächtnis bleiben, man kann sagen: vom Hocker reißen.

Das erste Highlight gelingt Jonjo Shelvey, der beim gestrigen 4:1-Sieg seiner „Schwäne“ gedankenschnell einen fehlgeleiteten hohen Ball zu einem Volley aus 40 Metern nutzt. Das Ende vom Lied: Das Spielgerät landet maßgeschneidert im rechten Eck und bringt Swansea in der 26.  Minute gegen Aston Villa auf die Siegesstraße.

Ob er sich den von Wayne Rooney abgeschaut hat, der vor ca. vier Wochen gegen West Ham United einen ähnlichen Volley (wenn auch aus noch größerer Distanz) ins Tor zimmert? Wer weiß.

Dass es nicht immer Fernschüsse der besonderen Art benötigt, um in den Rubriken „Tor des Jahres“ o.ä. aufzutauchen, ist umfassend bekannt. Scheinbar auch dem englischen U21-Talent Lewis Baker vom FC Chelsea, der beim Aufeinandertreffen mit den U21-Kickern vom FC Arsenal ein flaches Zuspiel locker lässig per Hacke aus etwa acht Metern präzise ins Gehäuse verfrachtert. So makellos und in einem Guss, als würde er 24 Stunden am Tag nichts anderes machen und nur auf diesen Moment gewartet haben, um in der Ruhmeshalle der „schönsten Tore der U21-Spieler vom FC Chelsea“ aufgenommen zu werden.

Der Fernschussblog meint: Sollte es so etwas tatsächlich geben, hat dieser Abschluss dort seinen Ehrenplatz verdient. Zumal man gespannt sein darf, ob man von Lewis Baker weitere derartige Kunststücke in der ersten Mannschaft der „Blues“ in Zukunft erwarten kann. „The Special One“ (und alle Fans) würde es mit Sicherheit freuen.

Lass das mal den Papa‘ machen. Der Papa‘ macht das gut!

Der „Stromberg“-Film läuft nach wie vor in den Kinos und sorgt bei allen, die sich finanziell via Crowdfunding am Projekt beteiligten, mittlerweile für strahlende Geldbeutel.
Anfang Februar erschien dabei auch gewissermaßen die „Filmhymne„, bei der Schauspieler Christoph Maria Herbst in Person der Hauptfigur „Bernd Stromberg“ zu „Lass das mal den Papa machenüber das Parkett s(w)ingt.

Ein Lied, das nicht nur die deutschen Single-Charts stürmt, sondern den Verantwortlichen (aus meiner Sicht fast schon ein paar Wochen zu spät) von Borussia Dortmund zu einer Idee hinleitet, die eigentlich auf der Hand liegt.
Man kombiniere lediglich die Kurzform vom Nachnamen des griechischen Innenverteidigers Sokratis (Papastathopoulos, also Papa‘), drücke ihn den Refrain in die Hand und zerre ihn für eine „Performance“ vor eine Kamera.

Klingt nach ganz großer Innovation? Schaut selbst! Zumindest sucht man vergebens nach einem Lächeln bei Cover-Künstler Papa‘, selbst wenn die inhaltlichen Aussagen bezüglich seiner starken Defensivqualitäten ohne Wenn und Aber zutreffen.

Ob man beim Schwarz-Gelben Reviernachbarn aus Gelsenkirchen schon an einem Papa‘-Pendant mit Kyriakos Papadopoulos schmiedet, ist nicht überliefert. Aufgrund seines scheinbaren Humors dürfte das alles andere als ein abwegiger Gedanke sein. Der Fernschussblog bleibt da definitiv am Ball und berichtet euch, sobald die Schalker dort etwas nachliefern sollten.

Mittags, 12 Uhr, Nyon: Auslosung der Champions-League-Viertelfinalkracher… die längst feststehen!

Nachdem die Bayern ziemlich problemlos und der BVB geradeso in das Champions-League-Viertelfinale einziehen, erwartet sie dort mit ziemlicher Sicherheit ein großkalibriger Gegner. Denn im morgigen (21. März 2014) Lostopf (Zeremoniestart: 12 Uhr) befinden sich neben den verbleibenden deutschen Teams noch der FC Chelsea und Manchester United (England), der FC Barcelona, Atletico sowie Real Madrid (Spanien) und die SpVgg St. Zlatan (manchen bekannt als Paris St. Germain, Frankreich).

Für euch exklusiv hat der Fernschussblog keine Mühen und Kosten gescheut, um sich zu seinem Orakel des Vertrauens zu begeben und sich die Partien heute schon (20. März 2014) vorhersagen zu lassen. Damit euch morgen vor Schreck nicht die Capri-Sonne aus der Hand fällt, wenn ihr die Auslosung live im Auslosungsticker eures Vertrauens verfolgt.

Auch der FC Bayern ist darauf gespannt, welches Team sie als Nächstes nach Strich und Faden vom Platz fegen können. Foto: © Facebook.com

Auch der FC Bayern ist darauf gespannt, welches Team sie als Nächstes nach Strich und Faden vom Platz fegen können. Foto: © Facebook.com

Am 1./2. sowie 8./9. April kommt es zu folgenden Duellen:

  • 1. Manchester United vs. FC Barcelona
  • 2. Real Madrid vs. Borussia Dortmund
  • 3. FC Bayern München vs. Paris St. Germain
  • 4. Atletico Madrid vs. FC Chelsea

Noch Fragen? Keine? Gut. Dann wundert euch nicht, wenn morgen zur Mittagszeit im schweizerischen Nyon die Losfee exakt diese Partien zusammenwürfelt und der Fernschussblog als neues Sport- und Fußballportal sein Renommee (mindestens) mit einem Schlag verdoppeln kann.

Korrektur aus aktuellem Anlass::

Aufgrund der eher überschaubaren Orakelqualitäten (lediglich 25 Prozent Wahrheitsgehalt) entschied sich der Fernschussblog, sein Medium zu entlassen. Nichtsdestotrotz lauten die Begegnungen im Champions-League-Viertelfinale 2014 nun wie folgt:

Manchester United gegen Bayern München,

Real Madrid gegen Borussia Dortmund,

der FC Barcelona gegen Atletico Madrid und

Paris Saint Germain gegen den FC Chelsea.

  • Die Bayern erwartet mit Manchester United ein Team, das in dieser Spielzeit unter Neucoach David Moyes sehr schwankende Leistungen präsentiert und besonders in der Premier League mehr enttäuschte als glänzte. Und trotzdem die „Red Devils“ mit Weltfußballern wie Robin van Persie, Wayne Rooney oder „Oldie“ Ryan Giggs auflaufen, erscheinen sie doch als dankbarer Gegner, den der deutsche Rekordmeister (möglicherweise sogar deutlich) aus dem Wettbewerb schießt.

Borussia Dortmund bekommt es erneut (wie im CL-Halbfinale 2012/2013) mit den „Königlichen“ von Real Madrid zu tun. In derzeitiger Verfassung wohl eine Wand, die die Schwarz-Gelben nur dann bezwingen können, wenn sie in beiden Partien ihr Leistungsmaximum abrufen. Und ob das (bei den vielen Verletzten) und den zuletzt durchweg überzeugenden Madrilenen drin ist, darf aktuell bezweifelt werden.

  • Auch, wenn beim spanischen Duell der FC Barcelona auf den ersten Blick als Favorit gilt, kann sich Atletico durchaus Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Schließlich liegen sie in der heimischen Primera Division nicht zufällig einen Zähler vor Barca und sind damit Verfolger Nummer eins von Real Madrid. Klar ist allerdings auch: Drehen Messi, Neymar und Co. auf, wird das Ziel „Halbfinaleinzug“ für Atletico Madrid zu einer diffizilen Angelegenheit.

Paris gegen Chelsea erscheint mir als ein nahezu „favoritenloses“ Aufeinandertreffen. Beide Teams sind mit Sicherheit dazu im Stande, an guten Tagen als Sieger vom Feld zu gehen. Dafür müssen Ibrahimovic, Cavani und Co. allerdings das Londoner Abwehrbollwerk durchbrechen, wohingegen die „Blues“ mit Offensivkünstlern wie Hazard, Oscar oder Willian definitiv zu Torchancen kommen dürften.