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Traumhafte Testspiel-Tore bei Manchester United gegen AS Rom: Rooney und Pjanic lassen es krachen!

Nach der vierwöchigen Fußballflut (vielen eher als „Fußball-Weltmeisterschaft 2014“ bekannt gewesen) ist in Deutschland mittlerweile längst wieder der sportliche Alltag eingekehrt. Und der heißt momentan in Sachen Fußball: Sommerpause.
Grund genug für den Fernschussblogger, ebenfalls eine eher ruhigere Kugel zu schieben und bei den schönen Dingen des Lebens die Batterien für die neue Bundesliga-Spielzeit 2014/2015 aufzuladen. Denn die beginnt immerhin schon in 25 Tagen mit einem Kracher von Eröffnungsspiel (22. August 2014, 20:30 Uhr, FC Bayern gegen Wolfsburg).

Doch bis dahin suchen die Bundesliga-Teams noch nach ihrer Hochform, um den Saisonauftakt nicht zu vergeigen.
Gleiches gilt natürlich genauso für die Fußballmannschaften aus Spanien, England oder Italien, die ihr Können derzeit tagtäglich in Testspielen prüfen. Zum Beispiel trafen am Samstagabend (26. Juli 2014) Manchester United und der AS Rom aufeinander. Das wäre eigentlich keine Erwähnung wert, wenn, ja wenn sich dort nicht zwei Fernschusstore der Extraklasse ereignet hätten.

So versenkt Wayne Rooney einen Rechtsschuss aus etwa 22 Metern Torentfernung derart brachial im Netz, dass man sich fragt, was „Tulpengeneral“ Louis Van Gaal ihm vor dem Spiel zugeflüstert hat, nachdem er vor einigen Wochen bei der Fußball-WM in Brasilien beispielsweise kläglich an der Ausführung eines Eckballs gescheitert ist.

Nachdem Van Gaal zur Halbzeit beim Stand von 3:0 kurzerhand neun (!) Mal wechselt, kommt der AS Rom mit der Zeit zurück in die Partie.
Dafür sorgt unter anderem ein Abschluss von Miralem Pjanic, der aus geschätzten 60 Metern einfach mal draufhält und das Spielgerät erfolgreich zum 1:3 in das gegnerische Gehäuse ballert.

Am Ende behalten die „Red Devils“ trotzdem mit 3:2 knapp die Fußballnase vorn, besiegen den AS Rom. Und doch beweisen beide Teams, dass in Sachen Profifußball das Stichwort „Sommerpause“ keinesfalls synonym mit „fußballerischer Langeweile“ ist.
Hoffen wir, dass weitere fantastische Testspiel-Tore nicht lange auf sich warten lassen und spätestens zum 1. Spieltag auch wieder in der Fußball-Bundesliga zu bestaunen sind.

Alles hat ein Ende. Auch die Fußballerkarriere von Ryan Giggs.

Ryan Joseph Giggs hat am 6. Mai 2014 mit mittlerweile 40 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Klar. Irgendwann musste ja Schluss sein. Schließlich hat er im Laufe seiner Karriere, die er auf vereinsmannschaftlicher Ebene einzig und allein bei den „Red Devils“ bestreitet, diverse Triumphe gefeiert. In Zahlen lesen sich seine sportlichen Erfolge (Auszüge sollen hier genügen) wie folgt: dreizehn englische Meisterschaften, drei Mal Spieler der Saison in England, dreimaliger Weltpokalsieger, zweifacher Champions-League-Sieger. Kurzum: Selbst, wenn er mit seinem Heimatland Wales nicht ein einziges Mal eine Europa- oder Weltmeisterschaftsendrunde erreicht, dürfte die heimische Pokalvitrine des gebürtigen Cardiffers aus allen Nähten platzen.

Doch Giggs verabschiedet sich nicht irgendwie. Seit einigen Wochen war er bereits interimsmäßig Spielertrainer bei Manchester United, also Trainer und Feldspieler zugleich. In seinem letzten Heimspiel (das Nachholspiel gegen Hull City) überraschte er nicht nur, als er Man United-Youngster wie Landsmann Tom Lawrence oder Mittelstürmer James Wilson ins kalte Wasser wirft. Jener James Wilson, der anschließend in seinem ersten Premier-League-Spiel zwei Tore erzielt.

Doch damit nicht genug. In der 70. Spielminute wechselt Giggs (als Trainer des Teams) sich selbst (im Vergleich zu Günter Netzer damals aber vollkommen regelkonform) ein.
Nun mag man denken: Ja klar, er wollte sich noch einmal selbst feiern lassen, zum Abschied noch einmal entspannt in Old Trafford gegen den Ball treten und den Sieg nach Hause schaukeln.
Weit gefehlt. Denn eine Viertelstunde später legt er Superstar Robin van Persie mit einem feinen Zuspiel den 3:1-Treffer auf. Die Entscheidung! Und ein Wahnsinnsfinale für Ryan Giggs.

Anschließend verabschiedet er sich per Mikrofon von allen Anwesenden und stellt klar, dass der enttäuschende Saisonverlauf in dieser Spielzeit eine Ausnahme darstellen soll, um in der neuen Saison voller Tatendrang anzugreifen.

Denn selbst wenn wir mal nicht gewinnen, geben wir immer alles. Darum unterstützt uns unbedingt weiter, damit die erfolgreichen Zeiten bald zurück sind.“

Klar ist: Giggs kennt Manchester United in- und auswendig. Er genießt ein Ansehen, das wohl niemand (außer Sir Alex) anderes in annähernder Form zukommt. Trotzdem muss er sich an den Trainerjob erst einmal gewöhnen und sich entsprechend einarbeiten. Darum soll Tulpen-General Louis van Gaal als erfahrener, selbsternannter Trainergott in Person die „Red Devils“ ab Sommer 2014 zurück auf die Erfolgsspur führen.

Gut für Giggs, der erst einmal Pause machen und seine „zweite Karriere“ wahrscheinlich in aller Ruhe vorbereiten kann. Kaum vorstellbar, dass Manchester United dabei keine Rolle spielt – oder er irgendwann als ausgebildeter, fester Trainer zurückkehrt.

Der Lord Voldemort vom FC Bayern hat gesprochen

So so. Erst sind sie eine gefühlte Ewigkeit ungeschlagen und spielen ihre Gegner in Scharen an die Wand. Dann sind sie seit 25. März 2014 so früh deutscher Meister wie nie zuvor. Die Pflichtspiel-Statistik seitdem: Sechs Begegnungen, zwei Siege, zwei Remis und – festhalten – zwei Niederlagen.
Ja. Beim FC Bayern hängt nach dem „dramatischen“ Halbfinaleinzug (3:1 gegen Man. United) in der Champions League sowie der „mühseligen“ Buchung des Finaltickets im DFB-Pokal (5:1 gegen Kaiserslautern) mal wieder der Haussegen schief.

Schlendrian-Alarm? Nun ja. Schaut man sich die Aufstellung gegen den FC Augsburg (0:1-Endstand) an, war klar, dass dieses Experiment nicht unbedingt aufgehen muss. Die Folge: die erste Niederlage seit 53 (!) Ligaspielen. Gut. Ein Ausrutscher. Eine einmalige Sache, zumal vier Tage später das CL-Rückspiel anstand, was überzeugend gewonnen wurde.

Letztes Wochenende dann das „Duell der Rivalen“. Gegen die Borussia aus Dortmund, die man im Sommer um Robert Lewandowski (weitere Transfers nicht ausgeschlossen) erleichtert, setzt es eine 0:3-Heimpleite. Auch ohne Experimente. Eine Tatsache, die Sportvorstand (und Ex-Dortmunder) Matze Sammer ungemein ärgert. So sehr, dass es wieder gut ist, wie er im Anschluss an das Spiel erklärt.

„Wenn immer alles gut ist, neigt man auch immer ein bisschen dazu. Und jetzt ist eben mal nicht gut. Und das ist gut.“
Aha.  Obacht. Alarm alarm! Man verliert, weil man in der Bundesliga nach der gesicherten Meisterschaft zwei bis drei Gänge herunterschaltet. Und das ist, das wissen wir nun, absolut gut, legitim, in Ordnung.

Na klar: Und nach dem 5:1-Heimerfolg gegen Lautern im Pokal meinte er: „Wir haben nicht gebrannt„.
Das stimmt sogar, denn trotz der roten Trikots sah man auf dem Feld keine brennenden Fußballer im Bayern-Dress. Vielleicht ja morgen (19. April 2014) beim Auswärtsspiel in Braunschweig?

Man darf gespannt sein, wie die unsinnige „Wir sind außer Form“-Mentalität weiter nach außen getragen wird. Zumal man sich nicht wundern dürfte, wenn morgen auf einmal wieder die Weiser, Höjbjergs und Co. sich probieren dürfen, damit in Vorbereitung auf das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid (Mittwoch, 23. April, in Madrid) nichts anbrennt. Und wenn doch? Ist bestimmt trotzdem alles gut.

There’s something in the air, woah!

Es war wahrlich mal wieder ein Bundesliga-Wochenende der Traumtore. Julian Schusters Distanzgeschoss vom Freitag gegen Bremen, Robert Lewandowskis Sololauf gegen Hannover, Juan Arangos linker Hammer gegen die Hertha, Jo‘ Drmics Knaller gegen Frankfurt oder Kevin Vollands Zaubereinlage gegen Leverkusen: Unter den insgesamt 31 Toren des 26. Spieltags der Bundesliga-Saison 2013/2014 waren wirklich jede Menge phänomenaler Torabschlüsse dabei.

„Etwas“ weiter nord-westlich von Deutschland im Osten Londons sorgte am Samstagabend (22. März 2014) ebenfalls ein Tor der Extraklasse von Wayne Rooney für einen Aufschrei, der wohl ohne Weiteres sämtliche Nachrichtensendungen auf der Insel zu einer „Breaking News“ verleitete. Was war geschehen?

Die letzten Fans hatten wahrscheinlich noch nicht einmal ihren Sitzplatz im Boleyn Ground gefunden, als „The Roo“ kurz nach der Mittellinie einfach mal abzieht und West Hams Keeper Adrián mit einem Fernschuss überrumpelt. Nach dreisekündiger Flugphase landet das Spielgerät dann sicher und unbeschadet im Tor, bringt die „Red Devils“ in der 8. Spielminute mit 1:0 in Führung.

25 Minuten später erhöht Rooney höchstpersönlich sogar zum 2:0 per Linksschuss. Ein Zwischenstand, an dem sich bis zum Abpfiff nichts ändert und verdeutlicht, dass der FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale zwar nicht auf den verletzten Robin van Persie, dafür allerdings umso mehr auf Wayne Rooney aufpassen muss, wenn er ihm keine Bude/n einschenken soll.

Stichwort „There’s something in the air„: Sky-Fußballreporterin Jessica Kastrop erwischte es gestern (23. März) erneut.
Während sie in unmittelbarer Spielfeldnähe die Vorberichterstattung zu Bayer Leverkusen gegen die TSG Hoffenheim übernahm, visierte sie „aus Versehen“ Leverkusens Philipp Wollscheid an und landete einen Streifschuss.

Wohl ebenso ein Grund dafür, warum ihn „Werkself“-Coach Sami Hyypiä kurzerhand auf die Reserverbank verbannte und lieber das Innenverteidigergespann Spahic-Toprak in die Begegnung schickte (die die Leverkusener mit 2:3 verloren).

Keinesfalls das erste Mal, dass sich Kastrop unfreiwilligen Ballkontakten bei der Arbeit aussetzen muss.
Schon Ex-Stuttgarter Khalid Boulahrouz schlenzte im August 2010 beim Warmup einen Flankenversuch statt zum Mannschaftskollegen direkt gegen den Hinterkopf der Moderatorin, die damals gerade im Gespräch mit Fredi Bobic war.

Purer Zufall oder abgekatertes Spiel? Liegt hier eine direkte Proportionalität vor, so können alle schadenfrohen Menschen in etwa drei Jahren und sieben Monaten mit der nächsten derartigen Aktion rechnen.
Oder schon morgen Abend, wenn zur englischen Woche der 27. Spieltag Frau Kastrop wieder in das ein oder andere Fußballstadion führt.

Mittags, 12 Uhr, Nyon: Auslosung der Champions-League-Viertelfinalkracher… die längst feststehen!

Nachdem die Bayern ziemlich problemlos und der BVB geradeso in das Champions-League-Viertelfinale einziehen, erwartet sie dort mit ziemlicher Sicherheit ein großkalibriger Gegner. Denn im morgigen (21. März 2014) Lostopf (Zeremoniestart: 12 Uhr) befinden sich neben den verbleibenden deutschen Teams noch der FC Chelsea und Manchester United (England), der FC Barcelona, Atletico sowie Real Madrid (Spanien) und die SpVgg St. Zlatan (manchen bekannt als Paris St. Germain, Frankreich).

Für euch exklusiv hat der Fernschussblog keine Mühen und Kosten gescheut, um sich zu seinem Orakel des Vertrauens zu begeben und sich die Partien heute schon (20. März 2014) vorhersagen zu lassen. Damit euch morgen vor Schreck nicht die Capri-Sonne aus der Hand fällt, wenn ihr die Auslosung live im Auslosungsticker eures Vertrauens verfolgt.

Auch der FC Bayern ist darauf gespannt, welches Team sie als Nächstes nach Strich und Faden vom Platz fegen können. Foto: © Facebook.com

Auch der FC Bayern ist darauf gespannt, welches Team sie als Nächstes nach Strich und Faden vom Platz fegen können. Foto: © Facebook.com

Am 1./2. sowie 8./9. April kommt es zu folgenden Duellen:

  • 1. Manchester United vs. FC Barcelona
  • 2. Real Madrid vs. Borussia Dortmund
  • 3. FC Bayern München vs. Paris St. Germain
  • 4. Atletico Madrid vs. FC Chelsea

Noch Fragen? Keine? Gut. Dann wundert euch nicht, wenn morgen zur Mittagszeit im schweizerischen Nyon die Losfee exakt diese Partien zusammenwürfelt und der Fernschussblog als neues Sport- und Fußballportal sein Renommee (mindestens) mit einem Schlag verdoppeln kann.

Korrektur aus aktuellem Anlass::

Aufgrund der eher überschaubaren Orakelqualitäten (lediglich 25 Prozent Wahrheitsgehalt) entschied sich der Fernschussblog, sein Medium zu entlassen. Nichtsdestotrotz lauten die Begegnungen im Champions-League-Viertelfinale 2014 nun wie folgt:

Manchester United gegen Bayern München,

Real Madrid gegen Borussia Dortmund,

der FC Barcelona gegen Atletico Madrid und

Paris Saint Germain gegen den FC Chelsea.

  • Die Bayern erwartet mit Manchester United ein Team, das in dieser Spielzeit unter Neucoach David Moyes sehr schwankende Leistungen präsentiert und besonders in der Premier League mehr enttäuschte als glänzte. Und trotzdem die „Red Devils“ mit Weltfußballern wie Robin van Persie, Wayne Rooney oder „Oldie“ Ryan Giggs auflaufen, erscheinen sie doch als dankbarer Gegner, den der deutsche Rekordmeister (möglicherweise sogar deutlich) aus dem Wettbewerb schießt.

Borussia Dortmund bekommt es erneut (wie im CL-Halbfinale 2012/2013) mit den „Königlichen“ von Real Madrid zu tun. In derzeitiger Verfassung wohl eine Wand, die die Schwarz-Gelben nur dann bezwingen können, wenn sie in beiden Partien ihr Leistungsmaximum abrufen. Und ob das (bei den vielen Verletzten) und den zuletzt durchweg überzeugenden Madrilenen drin ist, darf aktuell bezweifelt werden.

  • Auch, wenn beim spanischen Duell der FC Barcelona auf den ersten Blick als Favorit gilt, kann sich Atletico durchaus Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Schließlich liegen sie in der heimischen Primera Division nicht zufällig einen Zähler vor Barca und sind damit Verfolger Nummer eins von Real Madrid. Klar ist allerdings auch: Drehen Messi, Neymar und Co. auf, wird das Ziel „Halbfinaleinzug“ für Atletico Madrid zu einer diffizilen Angelegenheit.

Paris gegen Chelsea erscheint mir als ein nahezu „favoritenloses“ Aufeinandertreffen. Beide Teams sind mit Sicherheit dazu im Stande, an guten Tagen als Sieger vom Feld zu gehen. Dafür müssen Ibrahimovic, Cavani und Co. allerdings das Londoner Abwehrbollwerk durchbrechen, wohingegen die „Blues“ mit Offensivkünstlern wie Hazard, Oscar oder Willian definitiv zu Torchancen kommen dürften.