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Olympiastadion, an der Ostsee und in Babelsberg: Der Saisonstart des Fernschussbloggers

Mehr als 75.000 Zuschauer, acht Tore und zu Gast in drei verschiedenen Stadien: So lautet mein ganz persönlicher Auftakt in die Spielzeit 2015/2016. So verschlug es mich am 21. August zum ersten Heimspiel (und persönlichen Klassiker) von Hertha BSC gegen Werder Bremen, wenige Tage später (26. August) zum Drittliga-Spiel von Hansa Rostock gegen die Stuttgarter Kickers und am 18. September zum Flutlichtkracher zwischen Babelsberg 03 und Hertha BSC II. Drei nicht nur von den lokalen und sportlichen Gegebenheiten komplett unterschiedliche Partien, die phasenweise durch überschaubar spannendes Gebolze glänzten und mich dennoch atmosphärisch (Ostseestadion!) überzeugten, was hoffentlich auch meine Schnappschüsse (die Kamera steht leider weiterhin auf Kriegsfuß mit Flutlichtern) ein wenig andeuten. Viel Spaß!

21. August, Hertha BSC vs. Werder Bremen, Endstand 1:1

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Immer wieder schön anzusehen: Das Rund des Berliner Olympiastadions.

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Das sahen mehr als 56.000 Fußballfans ähnlich, die sich die Heimspielpremiere zwischen Hertha BSC und Werder Bremen gönnten.

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Trotz der munteren Anfangsphase und frühen Toren konnte die Begegnung den aus vorherigen Duellen beider Teams bekannten offenen Schlagabtausch nicht bieten. Es wurde eine umkämpfte und insgesamt torschussarme Partie, die leistungsgerecht mit 1:1 zu Ende ging.

26. August, Hansa Rostock vs. Stuttgarter Kickers, Endstand 0:1

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Der Slogan lässt keine Spielräume offen: Uneigennützig wie sie sind, geben viele Hansa-Anhänger in jeder Begegnung ihres Herzensteams alles. So auch an diesem spätsommerlich milden Mittwochabend, an dem sich rund 17.000 Zuschauer im Ostseestadion zum Heimspiel von Hansa gegen die Stuttgarter Kickers trafen.

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Umso unglücklicher, wenn die Mannschaft auf dem Platz mit der Unterstützung (als Bonus) wenig anfangen kann und sich oft nur uninspiriert mit (letztlich wirkungslosen) Distanzschüssen wie in der ersten Halbzeit zu helfen weiß. Nach einem sauber vollendeten Konter gingen die Kickers nach 90 Minuten verdient (wenn auch nur zu neunt) vom Feld.

18. September, SV Babelsberg 03 vs. Hertha BSC II, Endstand 3:2

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Die Nulldreier beim Aufwärmen: In den vergangenen drei Spielen hatten sie nur einmal ins Schwarze getroffen. Das sollte sich im Heimspiel gegen Herthas U23 ändern.

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Der eigentliche Star des Abends war schon vor Anpfiff im Karl-Liebknecht-Stadion omnipräsent: der fantastische Vorabendhimmel über Potsdam.

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Trotz Anfangsskepsis (Babelsberg spielt zu Hause gefühlt zu gerne 0:0) wurde es eine abwechslungs- und torreiche Begegnung. In Halbzeit eins eigentlich sicher auftretene Babelsberger verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit (kassierten den Ausgleich). Anschließend entwickelte sich ein munteres Hin und Her mit dezenten Vorteilen für die Herthaner, ehe Schiedsrichter Jens Klemm kurz vor Spielende nach minutenlangen Diskussionen den Nulldreiern einen Strafstoß anerkannte. Andis Shala (wer?) verwandelte sicher ins linke Eck und bescherte seinem Team den 3:2-Heimerfolg: Es war die letzte Szene des Spiels, das 2.260 Zuschauer in den Freitagabend verabschiedete.

Saisonausklänge im Kontrast: graue Nullnummer der Hertha und Schönwetter-Kick bei Union

Leute: Ist das zu glauben? Da hat die Saison 2014/2015 „eben“ mit Bellarabis Neun-Sekunden-Tor begonnen, da ist sie seit Samstag (23. Mai) auch schonwieder vorbei. Ok, dazwischen liegen 273 Tage und 34 unterhaltsame Spieltage in der höchsten deutschen Spielklasse.

Ich erinnere mich noch, wie ich zum Saisonstart im Berliner Olympiastadion gewesen bin, um Hertha und Werder für 90 Minuten meine Aufmerksamkeit zu schenken. Das hatte damals (Endstand 2:2) mächtig Spaß gemacht, sodass ich mich traditionell auch zum letzten Heimspiel der Spielzeit ins Berliner Olympiastadion begeben habe. Das fand am vergangenen Samstag (16. Mai, 15:30 Uhr) statt. Zu Gast: Eintracht Frankfurt (längst gerettet), gegen die Hertha, die ihren Klassenerhalt schaffen wollte. Wollten sie? Es wurde ein fußballerisch fragwürdiger Nachmittag, der komplett das Gegenteil davon bot, was ich wiederum gestern (24. Mai) im Closing-Heimspiel von Union Berlin gegen Eintracht Braunschweig erlebt habe.

Mehr als 60.000 Zuschauer hatten sich an diesem Samstagnachmittag im Olympiastadion eingefunden, um Bundesligafußball und im Idealfall eine abwechslungs- und torreiche (Hinspiel in Frankfurt: 4-4) Partie zu sehen. Stattdessen folgte eine quasi 90-minütige Dauerhypnose, in der man die Torchancen an wirklich einer Hand (Kalou, drei Mal grandios gescheitert) abzählen konnte. Die Frankfurter agierten zusammengefasst so, als wären sie vom Anpfiff an mit dem 0:0 zufrieden gewesen und schossen gefühlt kein einziges Mal auf den Kasten von Thomas Kraft.

Als Highlight muss man auf jeden Fall das Engagement der Frankfurt-Fans erwähnen, die (im Gegensatz zu den Akteuren auf dem Rasen, Schiedsrichter ausgenommen) eine wirklich erstligareife Leistung präsentierten. Natürlich: Über den Einsatz von Rauchbomben und Pyrotechnik lässt sich streiten. Dennoch zeigten sie vor dem Anstoß eine nette Choreografie, wohingegen Herthas Ostkurve (meiner Erinnerung zufolge) darauf komplett verzichtete.

Frankfurter Fans machen Stimmung

Ganz ehrlich: Da hatte ich zum Abschluss-Heimspiel mehr erwartet. Und das auch fußballerisch! Immerhin tröstete mich ein umso spektakulärerer Geburtstag über die (nahezu) verschenkte Zeit im Olympiastadion hinweg. Dennoch: Sollte das der Saisonausklang gewesen sein, sollte ich mein letztes Live-Heimspiel in dieser Spielzeit in dermaßen semioptimaler Erinnerung behalten?

Nein. Aus diesem Grund machte ich mich gestern (24. Mai) noch einmal auf den Weg nach Köpenick, um zu schauen, was die Unioner zum Saisonausklang gegen Braunschweig veranstalten würden. Und kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass hier wirklich alles unglaublich genial gewesen ist. Tickets am Samstag besorgt, dann brillierte der Sonntag durch allerbestes Kaiserwetter und durch etwas Glück landete ich erneut direkt in der Unioner Fankurve. Das versprach insbesondere in Sachen Stadion-Feeling wieder ein denkwürdiger Nachmittag zu werden.

Im mit über 21.600 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Alten Försterei wurde ich zudem Zeuge einer munteren Begegnung, in der sich die Gäste aus Braunschweig ein Chancenübergewicht in Halbzeit eins erspielten, jedoch keine Tore fielen. „Wieder ein Live-Spiel ohne Tore?“ geisterte mir zur Halbzeit durch den Kopf.

Ein Glück: Kurz nach Wiederanpfiff fiel durch Schönheim der Führungstreffer für Union Berlin (#bierdusche, Teil 1), nachdem Braunschweigs Kessel ein Rückpass verunglückte. Es bildete den Auftakt einer Drangphase der Berliner, die in der 59. Minute durch Polter zum 2:0 (#bierdusche, Teil 2) nachlegten. Und auch danach noch 2-3 wirklich große Chancen hatten, um das Ergebnis auszubauen, aber jeweils äußerst knapp scheiterten. Von den Braunschweigern war in Halbzeit zwei insgesamt nicht mehr viel zu sehen. Sie schienen doch etwas überrumpelt vom Powerplay der „Eisernen“, die ihre Fans letztlich mit einem fantastischen Heimsieg verabschiedeten und sich zu jeder Spielminute voll und ganz reingehangen haben.

Union letztes Heimspiel gegen Braunschweig

Foto: (c) Union Berlin / Facebook

Gut: Für Union und Braunschweig ging es sportlich um nichts mehr. Wohl auch ein Grund für die durch und durch muntere Begegnung vom Sonntagnachmittag. Andererseits hätte ich mir von Hertha BSC und Eintracht Frankfurt als Bundesligisten (und damit offiziell mit die besten Fußballclubs Deutschlands) doch fußballerisch mehr erhofft als dieses Trauerspiel, das eher zum Einschlafen als zum Jubeln (generell: zur Lebensfreude) animierte.

Ein Glück gehe ich durch das Union-Heimspiel (doch) noch mit jeder Menge positiver Eindrücke aus der Fußball-Spielzeit 2014/2015, die jetzt noch einige Knallerspiele (Relegation, Finalspiele in UEL, DFB-Pokal und CL) bereithält, bevor bis Ende Juli / Anfang August „Sense ist“. Und man gespannt sein darf, was sich in Sachen Spieler- und Trainertransfers noch so passiert.

Hinrundenfinale im Berliner Olympiastadion: Hertha BSC verliert 0:5 gegen Hoffenheim

Das erste Mal, als ich im Berliner Olympiastadion ein Fußballspiel live verfolgte, war meines Wissens am 9. November 2008, zum damaligen Spitzenspiel zwischen der Hertha aus Berlin (Platz 5) gegen den damaligen Überraschungsaufsteiger, die TSG aus Hoffenheim (Platz 2). Und wenn man sich die Kader beider Teams heute so anschaut (bei Hertha: Voronin, Pantelic, Raffael, Friedrich, Drobny; bei Hoffenheim: Ba, Eduardo, Gustavo, Salihovic), kann man das durchaus nachvollziehen.

Gestern, am 21. Dezember 2014 und vierten Adventssonntag, führte es mich erneut in das Stadion in Berlin Charlottenburg/Wilmersdorf, um rund sechs Jahre später dasselbe Duell ein weiteres Mal zu begutachten. Aus dem Kader von 2008 mit dabei gewesen waren lediglich drei Spieler: Herthas Kapitän Fabian Lustenberger sowie Hoffenheims Standardsituationsexperte Sejad Salihovic und Rechtsverteidiger Christian Beck. Alle anderen Akteure waren neu, ebenso hat sich die Tabellenkonstellation etwas verschoben, denn jetzt empfing der Tabellendreizehnte (aus Berlin) den -achten (aus Sinsheim).

Ich freute mich auf das Spiel, alleine um von mir hoch angesehene Akteure wie Valentin Stocker, Nico Schulz oder Julian Schieber (bei Hertha) oder Pirmin Schwegler, Kevin Volland sowie Roberto Firmino (Hoffenheim) live bei der Arbeit zuzuschauen.
Mein (Wunsch-)Tipp für die Begegnung war ein munteres 3:3, was sich „fast“ bewahrheitete. Bloß schade, dass der Hertha an diesem Nachmittag nicht nach Toreschießen (bzw. Fußballspiele im Allgemeinen) gewesen ist.

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Setting aus „The Walking Dead“ oder ein ganz normaler Vorweihnachtssonntag? Das Berliner Olympiastadion in der Ferne bei dunkelgrauem Himmel und blattkargen Bäumen, etwa eine Stunde vor dem Anstoß.

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Mit jeder Minute Richtung Anpfiff nahmen die grauen Wolken ab, sodass sich sogar für einige Momente die Sonne blicken ließ.

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Wie schon vor einem Jahr beim Weihnachts-Bundesliga-Duell zwischen Hertha BSC und Werder Bremen nahm ich auch dieses Mal im Block „F2“ Platz, der mir u.a. eine hervorragende Sicht auf den Rasen ermöglichte.

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21. Dezember 2014, 15:26 Uhr, Berliner Olympiastadion: Fußballakteure, Schiedsrichtergespann und Einlaufkinder betreten gesammelt den Rasen, um die Sportveranstaltung zu beginnen.

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„Rettung“ ins eigene Tor: nach 23. Spielminuten landete der Ball das erste Mal im Gehäuse, als Herthas Innenverteidiger Anthony Brooks den Ball nach einer Hereingabe von Volland ins eigene Tor befördert.

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Ein Duell der ersten Halbzeit: Berlins Torhüter Thomas Kraft versus Hoffenheims Elfmeterspezialist (und Ex-Herthaner) Sejad Salihovic. Gleich zwei Mal zeigte Schiedsrichter Sippel auf den „Punkt“ (23./39. Spielminute), sprach den Hoffenheimern (umstrittene) Strafstöße zu. Die Folge: Salihovic netzte doppelt ein, sodass die Sinsheimer Stück für Stück ihre Führung ausbauten.

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Das Halbzeitresultat war in der Höhe ein wenig übertrieben. Dennoch präsentierten sich die Berliner insgesamt unterirdisch und konnten gegen offensiv prima eingestellte Hoffenheimer wenig bis gar nichts in der ersten Halbzeit ausrichten. Würde sich das möglicherweise im zweiten Durchgang ändern?

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Das Berliner Olympiastadion war an diesem Sonntagnachmittag mäßig gut befüllt, machte dennoch einen optisch prächtigen Eindruck.

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Wo sind die Hoffenheimer? Während die elf Herthaner bereits formiert auf dem Platz standen, ließen sich die Gäste aus Sinsheim etwas mehr Zeit beim Pausentee.

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Etwas weniger als 40.000 Zuschauer fanden sich an diesem letzten Adventssonntag im Olympiastadion ein. Mehr Menschen, als überhaupt in Sinsheim (Stand Dez. 2013: 34.674) leben.

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In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Berliner etwas besser und vergaben in der 54. Minute die Riesenchance zum 1:3 durch Ben-Hatira. In der Folge wurden sie stetig offensiver, ohne zwingende Torchancen zu kreieren. Durch einen Konter nach einer Ecke der Herthaner resultierte dann der vierte Hoffenheimer Treffer durch Schipplock, ehe Herthas Niemeyer sich „verdribbelte“, den Ball im eigenen Strafraum verlor und Rudy letztlich problemlos zum 5:0 einschieben konnte.

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Am Resultat änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr. Die Berliner kassierten die höchste Heimniederlage der Saison, gleichermaßen gelang den Hoffenheimern der höchste Auswärtssieg ihrer Bundesliga-Historie.

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Kein Wunder also, dass die Kicker der TSG nach Spielende noch ein bisschen mit den vielleicht 150 mitgereisten Fans feierten, ihnen teilweise sogar als kleine Vorweihnachtspräsente ihre Trikots überließen. Negative Randnotiz: Enttäuschte Hertha-Anhänger bewarfen sie im Anschluss noch mit Bierbechern, wurden zum Glück von den Ordnern im Stadion schnell ausfindig gemacht.

Absolute Wahnsinnsshow: Das Saisonfinale der Bundesliga-Saison 2013/2014 zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund im Berliner Olympiastadion

Am gestrigen Samstag (10. Mai 2014) ging mit dem 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga die 51. Bundesliga-Spielzeit zu Ende. Grund genug, zum Saisonfinale nochmal das örtliche Olympiastadion zu besuchen. Dort empfing Hertha BSC mit Borussia Dortmund den amtierenden (und neuen) Vizemeister, der in nahezu jeder Partie für ein Fußball-Spektakel sorgen kann.
Ob das dieses Mal auch der Fall war sowie einige Eindrücke vom denkwürdigen Nachmittag und Vorabend präsentiert euch darum an dieser Stelle einmal der Fernschussblog. Und kann es jetzt schon (trotz der am 12. Juni 2014 startenden Fußball-Weltmeisterschaft 2014) nicht mehr bis zum Beginn der Saison 2014/2015 am 22. August 2014 erwarten.

Schon eine Stunde vor Anstoß pilgern tausende Fußballfans Richtung Berliner Olympiastadion.

Schon eine Stunde vor Anstoß pilgern tausende Fußballfans Richtung Berliner Olympiastadion.

Dabei kündigten sich über zehntausend Auswärtsfans aus Dortmund an.

Dabei kündigten sich über zehntausend Auswärtsfans aus Dortmund an.

So war das Berliner Olympiastadion entsprechend rappeldicke voll.

So war das Berliner Olympiastadion entsprechend rappeldicke voll.

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Herthas Levan Kobiashvili beendete an diesem Tag mit 36 Jahren seine Karriere als Fußball-Profi, wurde noch einmal entsprechend gewürdigt.

Herthas Levan Kobiashvili beendete an diesem Tag mit 36 Jahren seine Karriere als Fußball-Profi, wurde noch einmal entsprechend gewürdigt.

Zum Saisonfinale hatten sich die Hertha-Fans eine ansehnliche Choreographie ausgedacht, die die verbindende Liebe zwischen Verein und Hauptstadt verdeutlicht.

Zum Saisonfinale hatten sich die Hertha-Fans eine ansehnliche Choreographie ausgedacht, die die verbindende Liebe zwischen Verein und Hauptstadt verdeutlicht.

Auch die Gäste aus Dortmund ließen sich nicht lumpen und sorgten für eine fantastische Stimmung vor dem Anpfiff.

Auch die Gäste aus Dortmund ließen sich nicht lumpen und sorgten für eine fantastische Stimmung vor dem Anpfiff.

Wenig später standen die 22 Fußball-Akteure auf dem Platz, die den Saisonausklang im Olympiastadion beginnen sollten.

Wenig später standen die 22 Fußball-Akteure auf dem Platz, die den Saisonausklang im Olympiastadion beginnen sollten.

Kein Spiel ohne Nervennahrung. Hier im Bild: ein Sauerwurm.

Kein Spiel ohne Nervennahrung. Hier im Bild: ein Sauerwurm.

Die Fans von Schwarz-Gelb hatten im Spiel gleich vierfachen Grund zum Jubeln. Dafür sorgten Lewandowski (41., 80.), Jojic (44.) und Mkhitaryan (82.).

Die Fans von Schwarz-Gelb hatten im Spiel gleich vierfachen Grund zum Jubeln. Dafür sorgten Lewandowski (41., 80.), Jojic (44.) und Mkhitaryan (82.).

Die Herthaner konnten ihre wenigen Chancen nicht zu einem Tor verwerten.

Die Herthaner konnten ihre wenigen Chancen nicht zu einem Tor verwerten. So blieb es beim Endstand von 4:0 für Borussia Dortmund.

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Wann sitzt man schonmal in der ersten Reihe?

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Erst das Vergnügen, dann die Arbeit. Oder einfach noch mehr Vergnügen.

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit. Oder einfach noch mehr Vergnügen.

Festmahl angerichtet. Nach einem atmosphärischen wie unterhaltsamen Saisonfinale im Berliner Olympiastadion, das sich absolut gelohnt hat. Ob die Dortmunder am kommenden Samstag (17. Mai 2014) im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München dort weitermachen, wo sie gegen Hertha BSC aufgehört haben?

Festmahl angerichtet. Nach einem atmosphärischen wie unterhaltsamen Saisonfinale im Berliner Olympiastadion, das sich absolut gelohnt hat. Ob die Dortmunder am kommenden Samstag (17. Mai 2014) im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München dort weitermachen, wo sie gegen Hertha BSC aufgehört haben?

Münchens März-Meister: Der FC Bayern sichert sich so früh wie noch nie die Schale!

Es deutete sich bereits seit einigen Wochen an, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis die „Überbayern“ (so muss man sie leider aufgrund ihrer ligainternen Dominanz nennen) die 24. Meisterschaft vorzeitig nach München holen.

Am gestrigen Dienstag (25. März 2014) war es nun soweit: Beim Gastspiel im Berliner Olympiastadion vollbrachte der deutsche Rekordmeister das Kunststück durch einen ungefährdeten 3:1-Sieg, durch den Coach Josep Guardiola seinen dritten Titel (nach UEFA Super Cup und FIFA Klub-Weltmeisterschaft) einfuhr und in der Pressekonferenz danach kurzerhand verkündete: „Meine Mannschaft muss noch viel verbessern„.
So so. Natürlich dürfte er sich innerlich über den Titelgewinn freuen, darf das aber noch nicht derart enthusiastisch nach außen (oder zum Team) kommunizieren, weil es eben erst März ist und die größten sportlichen Hürden in der Champions-League (vielleicht ebenso im DFB-Pokal) noch bevorstehen.

Der Fernschussblog ließ sich diese Begegnung in Berlin nicht entgehen und liefert euch einige Exklusivbilder vom sportlich historischen Abend.

Schon eine Stunde vor dem Anpfiff zieht es die Fans ins Stadioninnere zu Bretzeln, Bier und Bratwürsten.

Schon eine Stunde vor dem Anpfiff zieht es die Fans ins Stadioninnere zu Bretzeln, Bier und Bratwürsten.

So präsentierte sich auch das Olympiastadion selbst 30 Minuten vor Spielbeginn "gut" ausgelastet.

So präsentierte sich auch das Olympiastadion selbst 30 Minuten vor Spielbeginn „gut“ ausgelastet.

Zum Zeitpunkt des Anstoßes war ergebnistechnisch die Fußballwelt der Herthaner noch in bester Ordnung.

Zum Zeitpunkt des Anstoßes war ergebnistechnisch die Fußballwelt der Herthaner noch in bester Ordnung.

Eine Viertelstunde später sieht das schon "etwas" anders aus, nachdem Toni Kroos (6.) und Mario Götze (14.) die Bayern früh große Schritte Richtung Auswärtssieg bringen.

Eine Viertelstunde später sieht das schon „etwas“ anders aus, nachdem Toni Kroos (6.) und Mario Götze (14.) die Bayern früh große Schritte Richtung Auswärtssieg bringen.

Wahnsinn! 76.197 Zuschauer (also mehr als ganz Liechtenstein und Monaco zusammen) kamen am Abend des 25. März ins Olympiastadion, um den Bayern (und manche auch ihre Hertha) bei fußballerischen Kunststücken zuzuschauen.

Wahnsinn! 76.197 Zuschauer (also mehr als ganz Liechtenstein und Monaco zusammen) kamen am Abend des 25. März ins Olympiastadion, um den Bayern (und manche auch ihre Hertha) bei fußballerischen Kunststücken zuzuschauen.

Schaut so ein "Meisterschaftszwirn" für die Weißbierdusche aus? Schon kurz vor Spielende deutet sich an, dass "Pep" den bayerischen Meisterschaftshabitus wohl auf den 10. Mai (=letzter Spieltag) vertagt.

Schaut so ein „Meisterschaftszwirn“ für die Weißbierdusche aus? Schon kurz vor Spielende deutet sich an, dass „Pep“ den bayerischen Meisterschaftshabitus wohl auf den 10. Mai (=letzter Spieltag) vertagt.

Nachdem Adrian Ramos (66.) ein "Elfmetergeschenk" annimmt und Franck Ribery locker lässig (79.) zum 3-1 erhöht, ist kurz darauf Schluss. Und so feiern sich Neuer, Lahm und Co. zurecht auf dem Feld.

Nachdem Adrian Ramos (66.) ein „Elfmetergeschenk“ annimmt und Franck Ribery locker lässig (79.) zum 3:1 erhöht, ist kurz darauf Schluss. Und so feiern sich Neuer, Lahm und Co. zurecht auf dem Feld.

Ein rundum gelungener Tag neigte sich dem Ende. Als Krönung sollte ein "Kinder Bueno" dem Ganzen die Krone aufsetzen. Die Folge: der Automat klemmte und spuckte unglücklicherweise weder Rückgeld noch das besagte Produkt aus. Es kann eben nicht immer alles glatt gehen. An ereignisreichen Tagen wie diesen sei das allerdings nicht mehr als eine Randnotiz.

Ein rundum gelungener Abend neigte sich dem Ende. Als Krönung sollte ein „Kinder Bueno“ dem Ganzen die Krone aufsetzen. Die Folge: der Automat klemmte und spuckte unglücklicherweise weder Rückgeld noch das besagte Produkt aus. Es kann eben nicht immer alles glatt gehen. An ereignisreichen Tagen wie diesen sei das allerdings nicht mehr als eine Randnotiz, ein Tropfen auf den heißen Stein.