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Superbayern gegen Stolperborussen – Schaffen die Dortmunder gegen den deutschen Rekordmeister die Liga-Wende?

Wenn der amtierende Meister auf den Vizemeister trifft, verheißt das meist eine spannende wie ausgeglichene Partie. Eine Tatsache, die auch am heutigen Abend (1. November 2014) um 18:30 in der Münchener Allianz-Arena so eintreten könnte, auch wenn den FC Bayern und Borussia Dortmund derzeit schon 14 Punkte und 13 (!) Tabellenränge trennen. Während die Münchener also ungeschlagen Kurs auf die Herbstmeisterschaft nehmen, finden sich die Dortmunder im Tabellenkeller wieder. Da kommt ihnen für die „Liga-Wende“ die unbesiegbaren Bayern vielleicht gerade recht.

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Foto: © Facebook.

Rückblick: Zuletzt bewältigten beide Teams im DFB-Pokal ihre Aufgaben souverän und bezwangen quasi im Vorbeigehen Hamburgs Fußballsaushängeschilder, die Bayern den HSV mit 3:1 und der BVB den FC St. Pauli mit 3:0.
Ähnlich erfolgreich präsentieren sie sich in der Königsklasse. Mit maximaler Punktausbeute (drei Siegen aus drei Partien) befinden sich hier sowohl der FCB (zuletzt mit einem wahnsinnigen 7:1-Auswärtssieg beim AS Rom) als auch die Dortmunder (zuletzt mit einem lockeren 4:0-Erfolg gegen Galatasaray Istanbul) schon nahezu mit einem Bein im Achtelfinale der UEFA Champions League.

Nur in der Liga herrscht aktuell irgendwie verkehrte Welt. Am 9. Spieltag kassierte der BVB seine vierte (!) Bundesliga-Pleite in Folge gegen Hannover (0:1) und steht mit nur einem Zähler vom Relegationsplatz entfernt fast schon im Abstiegskampf. Das komplette Gegenteil ist beim FCB an der Tagesordnung, immerhin liegt die letzte Bundesliga-Niederlage schon über ein halbes Jahr zurück. Hier verlor man am 12. April 2014 mit 0:3 vor heimischer Kulisse – gegen Borussia Dortmund. Zuletzt „strauchelten“ die Bayern gegen starke Gladbacher und kamen nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.

Möglicherweise ein gutes Omen für das Spiel am heutigen Abend? Zumindest auf dem Papier scheint es schon einmal eine packende Begegnung zu werden. Eine Schlüsselposition könnte beim BVB die Besetzung der Linksverteidigerposition werden, die gegen Hannover (Liga) und St. Pauli (Pokal) Youngster Erik Durm nach Verletzungspause und vorher der gelernte Innenverteidiger Sokratis bekleidete. Gut möglich, dass sich Jürgen Klopp hier gegen Bayerns Außenwirbelwinde erneut für den defensiv stabileren Griechen entscheidet, der aber wiederum nicht über den Offensivdrang eines Erik Durm verfügt. Ebenfalls offen: Spielt Gündogan von Beginn an? Theoretisch könnte auch Zweikampfwunder Sven Bender auflaufen. Und wer darf beim BVB die Position in vorderster Front einnehmen? Aubameyang, Ramos oder doch Immobile? Hier dürften Ramos (im Sturmzentrum) und/oder Aubameyang (kann auch auf der rechten Außenbahn spielen) gute Chancen besitzen, um in der Startformation zu landen.

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„Da muss der Ball hin“, deutet Aubameyang seinem Kollegen Marco Reus an. Ob er sich diesen Hinweis heute zu Herzen nimmt oder den Ball doch eher (wie am 12. April 2014 beim 3:0-Auswärtssieg der Dortmunder) ins bayerische Tor jagt, bleibt abzuwarten. Foto: © Facebook.

Bei den Bayern gibt es wenig bis gar keine Fragezeichen, was die Aufstellung betrifft. Einzige Ausnahme: Spielt in der Verteidigung Dante oder Medhi Benatia (oder beide)? Außerdem dürfte Arjen Robben sein Comeback geben und die (zuletzt in der Liga häufig wacklige) Abwehrreihe der Dortmunder vor einige Probleme stellen. Insgesamt scheint es nicht ausgeschlossen, dass Josep Guardiola auf die Elf vertraut, die vor sechs Tagen (26. Oktober 2014) im Gladbacher Borussia-Park ein 0:0 erspielte.

Brisant dürfte die Begegnung auch durch das seit einigen Wochen durch die Medien tanzende „Reus“-Theater werden. Die Bayern kennen anscheinend die festgeschriebene Ablösesumme, für die Marco Reus Borussia Dortmund verlassen kann und sind (wen wundert es) an einem außerordentlichen Fußballer wie ihn nicht abgeneigt. Reus besitzt allerdings noch einen Vertrag bis Ende Juni 2017 und verkündete auf seiner Facebook-Seite, dass für ihn aktuell nur die nächsten Partien mit Dortmund sowie die Länderspiele zählen, sich andere Menschen weitaus mehr Gedanken über seine Zukunft machen würden, als er das tue. Ein eindeutiges Bekenntnis zu seinem Verein à la „BVB ein Leben lang“ o.ä. liest man hier zwar nicht heraus, aber wer weiß, was sich da in den kommenden Monaten noch ergibt.
Darüber hinaus treffen Dortmunds einstige Stars (Götze, Lewandowski) auf ihre ehemaligen Kollegen, was ihnen Pfiffe aus dem schwarz-gelben Gästeblock bescheren (aber auf dem Spielfeld selbst wenig stören) dürfte.

Für die Dortmunder wäre ein Sieg in der Allianz-Arena die ideale Möglichkeit, um einerseits das Unmögliche (Bayern besiegen, Liga spannender machen) und andererseits einen ersten Schritt Richtung Bundesliga-Wende zu schaffen. Denn eigentlich gehören sie mit diesem Kader in die Top (und nicht die Last) 5 der Fußball-Bundesliga. Sie müssen sich „nur“ endlich von ihrer Chancenvergeberitis auskurieren und die folgenschweren Unkonzentriertheiten in der Abwehrarbeit abstellen, um (wohl) auch in der Liga wieder erfolgreichere Zeiten einzuläuten. Vielleicht gelingt das ja schon am heutigen Abend gegen den deutschen Rekordmeister, immerhin haben sie noch kein „Flutlichtspiel“ in dieser Spielzeit verloren (wie die Kollegen von Sky Sport herausfanden und damit mal wieder offenbarten, wie schwach und sinnfrei manche Statistiken doch sein können).

Mein Tipp für heute Abend: Es wird ein packendes Spiel mit einem Chancenübergewicht seitens der Bayern, die am Ende 2:1 siegen. Natürlich kann mich die Borussia aus Dortmund gerne mit einem Remis/Sieg überraschen, am besten mit einem Last-Minute-Treffer in bester Grafite-Manier. Realitätsferne Vision oder möglicherweise von Aubameyang, Ramos und Co. umsetzbar? Heute Abend gegen 18:30 Uhr wissen wir mehr. Auf ein grandioses Spiel!

Giorgio Chiellinis „ungewöhnlicher“ Hattrick gegen Aserbaidschan / Deutschland zu Gast in Warschau

Alle Bundesliga-Fans werden es schon mitbekommen haben: Es herrscht mal wieder Länderspielpause. Für die einen ärgerlich, da die höchste deutsche Fußballiga gerade wieder so viel Spaß macht, für die anderen eine gelungene Abwechslung, um mit die besten Kicker verschiedener Länder im direkten Duell zu sehen.

Am gestrigen Abend (10. Oktober 2014) traf Italien Zuhause in Palermo schon einmal auf die von Berti Vogts bereits seit April 2008 trainierten Aserbaidschaner. Eigentlich eine fußballerisch klare Angelegenheit, da Aserbaidschan sich (wahrscheinlich) zusammen mit Malta um die rote Laterne und Italien sich mit Kroatien um den ersten Tabellenplatz balgt. Doch trotzdem die Italiener mit Torwartlegende Buffon, Mittelfelddirigent Andrea „No Pirlo no party“ Pirlo und BVB-Neuzugang Ciro Immobile aufliefen, hielten die blendend verteidigenden Aserbaidschaner lange beachtlich gut dagegen. Dabei konnten sie sich bei einem Mann bedanken, der erst gegen sie (44. Minute, Kopfball), dann für sie (76. Minute, Eigentor) und am Ende noch einmal (82. Minute, Kopfball) gegen sie einnetzte: Innenverteidiger Giorgio Chiellini. Er war der Matchwinner in einer von Italien eher angriffsschwachen Begegnung, die sie durch seinen „Hattrick“ (noch) mit 2:1 gewannen.

Und die Weltmeister aus Deutschland? Die spielen heute in Warschau gegen Polen, die wohl stärksten Konkurrenten um den Gruppensieg in ihrer Gruppe. Nicht unwahrscheinlich, dass Lewandowski, Piszczek und Co. gegen die Deutschen (mindestens) ein Tor gelingt. Denn sollte die deutsche Abwehrformation tatsächlich aus den zuletzt unterdurchschnittlichen Hummels, Durm und Rüdiger (ich würde Rudy als RV beginnen lassen) bestehen, würde es mich doch wundern, wenn das 90 Minuten ohne Querschläger, Ballkerzen oder Notbremsen über die Bühne geht. Wobei Durm und Hummels im Nationaltrikot ja schon ihre Fähigkeiten gezeigt haben und sich mit einer guten Leistung gegen Polen (natürlich ebenso wie Antonio Rüdiger) formtechnisch ein wenig stablisieren könnten, was ihnen nachhaltig genauso auf Vereinsebene helfen dürfte.

Offensiv debütiert bei den Deutschen Karim Bellarabi, der erstmals auf der schwarz-rot-goldenen Ersatzbank Platz nimmt. Eine vertretbare Nominierung, die allerdings André Hahn, Lars Bender, Gonzalo Castro (warum er nach wie vor nie nominiert wird, bleibt ein Rätsel) oder Niklas Süle verdient gehabt hätten.
Ein Glück: Max Kruse ist wieder mit an Bord. Worauf Jogi Löw mit der Beförderung von Kevin Volland wartet, bleibt mir ebenso unklar. Früher oder später wird er an ihm und seinen Angriffsqualitäten nicht vorbeikommen. Vielleicht hat er sich diesen Schritt aktuell noch erspart, da Mario Götze derzeit ganz gut trifft und gegen Polen wahrscheinlich in vorderster Spitze beginnt. Ob sich das als sinnvoll erweist, muss man dann sehen. Tendenziell kann das aber nicht die Lösung der Sturmprobleme darstellen, denn Götze gehört ins Mittelfeld und bewirkt dort wesentlich mehr als auf der Stürmerposition.

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Deutschlands Offensivhoffnungen für das EM-Qualifikationsspiel in Warschau. Wer wird ihnen gerecht werden? Wirbelwind André Schürrle? WM-Final-Held Mario Götze? Real Madrids neuer Star Toni Kroos? Debütant Karim Bellarabi? Auch „Edelreservist“ und aktuell erfahrenster DFB-Profi Lukas Podolski scheint für das Duell gegen sein Geburtsland bestens motiviert. Foto: © Facebook

Heute ab 20:45 Uhr wissen wir dann mehr. Ich bin gespannt, mit wie viel direkter/indirekter Werbung „RTL“ seine Zuschauer zuballert und wie sich die deutsche Mannschaft in Warschau präsentiert. Ich rechne mit einer umkämpften Begegnung, die am Ende in einem 2:2-Unentschieden endet. Nicht, weil ich aus deutscher Sicht Ultrapessimist bin, sondern weil ich glaube, dass die Startformation vom heutigen Abend sich noch finden/einspielen muss und zwangsläufig noch Fehler gegen fußballerisch gut aufgestellte Polen machen wird. Gerne lasse ich mich (wie immer) eines Besseren belehren und hoffe auf ein abwechslungsreiches wie spannendes Spiel (gerne auch von aufstrebenden DFB-Profis wie Kruse, Durm und Co.).

There’s something in the air, woah!

Es war wahrlich mal wieder ein Bundesliga-Wochenende der Traumtore. Julian Schusters Distanzgeschoss vom Freitag gegen Bremen, Robert Lewandowskis Sololauf gegen Hannover, Juan Arangos linker Hammer gegen die Hertha, Jo‘ Drmics Knaller gegen Frankfurt oder Kevin Vollands Zaubereinlage gegen Leverkusen: Unter den insgesamt 31 Toren des 26. Spieltags der Bundesliga-Saison 2013/2014 waren wirklich jede Menge phänomenaler Torabschlüsse dabei.

„Etwas“ weiter nord-westlich von Deutschland im Osten Londons sorgte am Samstagabend (22. März 2014) ebenfalls ein Tor der Extraklasse von Wayne Rooney für einen Aufschrei, der wohl ohne Weiteres sämtliche Nachrichtensendungen auf der Insel zu einer „Breaking News“ verleitete. Was war geschehen?

Die letzten Fans hatten wahrscheinlich noch nicht einmal ihren Sitzplatz im Boleyn Ground gefunden, als „The Roo“ kurz nach der Mittellinie einfach mal abzieht und West Hams Keeper Adrián mit einem Fernschuss überrumpelt. Nach dreisekündiger Flugphase landet das Spielgerät dann sicher und unbeschadet im Tor, bringt die „Red Devils“ in der 8. Spielminute mit 1:0 in Führung.

25 Minuten später erhöht Rooney höchstpersönlich sogar zum 2:0 per Linksschuss. Ein Zwischenstand, an dem sich bis zum Abpfiff nichts ändert und verdeutlicht, dass der FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale zwar nicht auf den verletzten Robin van Persie, dafür allerdings umso mehr auf Wayne Rooney aufpassen muss, wenn er ihm keine Bude/n einschenken soll.

Stichwort „There’s something in the air„: Sky-Fußballreporterin Jessica Kastrop erwischte es gestern (23. März) erneut.
Während sie in unmittelbarer Spielfeldnähe die Vorberichterstattung zu Bayer Leverkusen gegen die TSG Hoffenheim übernahm, visierte sie „aus Versehen“ Leverkusens Philipp Wollscheid an und landete einen Streifschuss.

Wohl ebenso ein Grund dafür, warum ihn „Werkself“-Coach Sami Hyypiä kurzerhand auf die Reserverbank verbannte und lieber das Innenverteidigergespann Spahic-Toprak in die Begegnung schickte (die die Leverkusener mit 2:3 verloren).

Keinesfalls das erste Mal, dass sich Kastrop unfreiwilligen Ballkontakten bei der Arbeit aussetzen muss.
Schon Ex-Stuttgarter Khalid Boulahrouz schlenzte im August 2010 beim Warmup einen Flankenversuch statt zum Mannschaftskollegen direkt gegen den Hinterkopf der Moderatorin, die damals gerade im Gespräch mit Fredi Bobic war.

Purer Zufall oder abgekatertes Spiel? Liegt hier eine direkte Proportionalität vor, so können alle schadenfrohen Menschen in etwa drei Jahren und sieben Monaten mit der nächsten derartigen Aktion rechnen.
Oder schon morgen Abend, wenn zur englischen Woche der 27. Spieltag Frau Kastrop wieder in das ein oder andere Fußballstadion führt.

Wohin mit Schweinsteiger, Martinez und Co.? Das Gedränge auf der Bayernbank spitzt sich zu.

Am gestrigen Donnerstag (6. Februar 2014) erklärt der FC Bayern, dass Mittelfeldgehirn und langjähriger Vereinsrepräsentant Bastian Schweinsteiger seinem Comeback immer näher kommt und sich das erste Mal seit Langem wieder im Mannschaftstraining befindet.
Eine überaus erfreuliche Nachricht, wenn man sich einmal veranschaulicht, mit welchen gesundheitlichen Problemen der 29-Jährige in den letzten Monaten kämpft.
Und auch 40-Millionen-Mann Javi Martinez kehrt mit ziemlicher Sicherheit noch im Februar auf den Rasen zurück.
In der letzten Spielzeit waren beide im zentralen Mittelfeld die Garanten für den Gewinn von Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Doch auch ohne sie spielt der FC Bayern bis jetzt eine nahezu makellose Spielzeit.

Aus diesem Grund dürften sich Schweinsteiger und Martinez erst einmal hinten anstellen und ein wenig gedulden müssen. Denn im 4-1-4-1 von Josep Guardiola scheint es sowieso so gut wie sicher, dass beide nicht (wie im 2012/2013 von Josef „Jupp“ Heynckes präferierten 4-2-3-1) nebeneinander auf dem Platz agieren.

Vor allem Kapitän Philipp Lahm erweist sich dort bisher als clevere wie effektive Alternative im zentralen Mittelfeld. Durch das sich auf dieser Position anbahnende Überangebot von Stars dürfte er zurück auf die Rechtsverteidigerposition rücken, womit Rafinha (dem viele vor der Saison wenige bis gar keine Einsätze zumuten) trotz beachtlicher Leistungen auf der Reservebank Platz nehmen müsste.

Mischt endlich wieder auf dem Platz mit: Mittelfelddirigent Bastian Schweinsteiger. Foto: (c) Facebook

Mischt endlich wieder auf dem Platz mit: Mittelfelddirigent Bastian Schweinsteiger. Foto: © Facebook

Und selbst dann können Schweinsteiger, Martinez, Kroos, Thiago und Götze voraussichtlich nicht gleichzeitig auflaufen. Durch das konsequente Rotieren bekommen zwar alle „irgendwie“ zu ihren Einsatzzeiten. Von gesicherten Stammplätzen kann allerdings bei keinem von ihnen die Rede sein.
Nicht ausgeschlossen, dass sich beispielsweise Mario Mandzukic zum ersten Joker in vorderster Front entwickelt, wenn Thomas Müller oder Mario Götze dort nicht zünden sollten.

Die aus meiner Sicht stärkste Elf, die die Bayern demnächst ins Rennen schicken könnten, sieht folgendermaßen aus (positionsgetreu im 4-1-4-1 v.l.n.r.): Neuer – Alaba, Dante, Boateng, Lahm – Schweinsteiger – Ribery, Kroos, Thiago, Robben – Müller/Götze.

Ersatzbank: Starke, Contento, Rafinha, Martinez, Shaqiri, Götze/Müller, Mandzukic.

Auf der Tribüne (oder vor dem heimischen Fernseher): u.a. Höjbjerg, Pizarro, Van Buyten, Weiser.

Zumal ab August 2014 Robert Lewandowski, (mit ziemlicher Sicherheit) Sebastian Rode (und hoffentlich auch wieder der seit Dezember 2012 am Kreuzband verletzte Holger Badstuber) den Kader bereichern, den Konkurrenzkampf schärfen.

Kaum vorstellbar, dass die FCB-Jugendspieler wie Weiser, Green, Schöpf und Co. ihre Einsatzzeiten bekommen, wenn selbst ein eingestandener Profi wie Jan Kirchhoff in der Hinrunde der Bundesligasaison 2013/2014 trotz vieler Verletzungen auf den Positionen, die er bekleidet, nur wenige Minuten auf dem Rasen steht – und nun bis Sommer 2015 bei Schalke 04 sein berufliches Glück (und vor allem Spielpraxis) sucht.

Dabei muss man ohne Zweifel anerkennen, dass der deutsche Rekordmeister derzeit über einen phänomenalen Kader verfügt, der so in der Fußballwelt seines Gleichen sucht. So darf man gespannt sein, welches Team ihnen in dieser Spielzeit überhaupt noch Punkte abnehmen kann (oder sie sogar besiegt).

Die beiden (bisher) besten Rückrundenteams im direkten Duell (und Derby): Nürnberg gegen den FC Bayern. Lassen die Münchener ihre fußballerischen Muskeln spielen oder können die Franken ihnen mit etwas Glück ein Bein stellen? Foto: (c) Facebook.

Die beiden (bisher) besten Rückrundenteams im direkten Duell (und Derby): Nürnberg gegen den FC Bayern. Lassen die Münchener ihre fußballerischen Muskeln spielen oder können die Franken ihnen mit etwas Glück ein Bein stellen? Foto: © Facebook.

Bisher gelang das lediglich Borussia Dortmund (2:4-Niederlage im deutschen Supercup), in der Bundesliga dem SC Freiburg sowie Bayer Leverkusen (zwei Mal jeweils 1:1-Unentschieden), am 10. Dezember Manchester City (2:3-Niederlage im eigenen Stadion) in der Champions League und zuletzt Red Bull Salzburg (0:3-Pleite, allerdings in einem bedeutungslosen Testspiel). Und vielleicht auch dem 1. FC Nürnberg im morgigen Bundesliga-Derby (8. Februar 2014).

Breaking News: Weitere Hobbys des Robert Lewandowski aufgetaucht

Seit einigen Wochen wissen wir, dass Robert Lewandowski nicht nur gefürchteter Tor-, sondern ebenso berüchtigter Mädchenjäger ist.
Das auf dem Smartphone verfügbare Quizduell dichtet ihm nun sogar gänzlich neue Hobbys und Interesseren zu:

Heute im "Quizduell", morgen bei "Wer wird Millionär"? Foto: © Facebook

Heute im „Quizduell“, morgen bei „Wer wird Millionär“? Foto: © Facebook

Und auch wenn „Das Tor“ stimmt, ackert er in den beiden Rückrundenspielen ohne Ende, ist aber auch ein wenig (wie die Dortmunder im Allgemeinen) vom Pech verfolgt. Ob er in diesem Jahr schon seinen Berater traf oder das Gesicht eines Halbstarken ins Visier nimmt, ist nicht bekannt.

Fakt ist (und da legt sich der Fernschussblog fest): möglicherweise hat diese Antwort nur noch bis zum kommenden Samstag (8. Februar 2014, 15:30 Uhr), wenn Schwarz-Gelb in Bremen zum Auswärtsspiel antritt – und Lewandowski an seinem Torkonto arbeiten kann.